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Was war da los, Frau Shin?

Die südkoreanische Medizinstudentin Shin Ari, 25, über ein künstliches Glück
aus DER SPIEGEL 6/2007

»Ich war zwar bei Kaiserschnitt-Geburten dabei, aber ich habe noch nie bei einer normalen geholfen. An diesem Tag sollte ich üben, wie man ein Baby zur Welt bringt, an einer Plastikpuppe namens Noelle. Sie funktioniert wie ein Roboter: Ein Motor drückt das Baby aus ihrem Bauch in den Geburtskanal, mit einem Computer stellen wir ein, wie lange die Entbindung dauern soll. Danach zeigt ein Monitor an, wie sich die Gebärmutter zusammenzieht, ein anderes Gerät simuliert den Herzschlag des Säuglings. Manchmal hat das Kind nach der Geburt Atemprobleme, dann müssen wir ihm eine Sauerstoffmaske anlegen. Bei meinem ersten Baby verlief aber alles glücklich.«

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