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Was war da los, Mrs. Currie?

Die US-Astronautin Nancy Currie, 44, über den Einsatz von Robotern im Weltraum
aus DER SPIEGEL 4/2004

»Der kleine, komische Typ da hinter mir, das ist Fred. Mein Lieblingsroboter. Ich trainiere mit ihm regelmäßig im Johnson Space Center. Gerade muss er mir die Rückseite meines Anzugs sauber schrubben. Viermal war ich bereits im All, aber so menschenähnliche Roboter hatten wir bisher nicht. In der Zukunft sollen Menschen und Roboter bei Nasa-Flügen gemeinsam arbeiten. Fred hat viele Vorteile: Er muss nicht atmen, hat extrem lange Arme und kann Dinge greifen, die für uns Menschen unerreichbar sind. Seine Augen bestehen aus zwei Kameras, gesteuert wird er von einem Kollegen in der Zentrale. Trotzdem ertappe ich mich immer wieder dabei, mit ihm zu sprechen, als wäre er ein Kollege.«

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