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22. Dezember 2007, 15:12 Uhr

Weihnachtswetter

Trocken oder Flocken

Sonnig, trüb - oder doch weiße Weihnachten: Alles ist möglich. Oberhalb von 700 Metern prophezeien die Meteorologen Schneefälle. Wer im Flachland lebt, darf noch hoffen.

Offenbach - Die derzeitige Hochdruckwetterlage ist nach Auskunft von Meteorologen für Überraschungen gut. So werde sich in den kommenden Tagen im größten Teil Deutschlands das winterliche "Teils-teils-Wetter" fortsetzen, teilte der Deutsche Wetterdienst heute mit. Es könne also neblig-trüb sein, aber auch sonnig und trocken. Am vierten Advent regnet es im Norden örtlich, sodass infolge des gefrorenen Bodens streckenweise mit Glätte zu rechnen ist.

An Heiligabend zieht voraussichtlich ein sogenanntes Höhentief südostwärts, das vor allem östlich der Elbe "hier und da" für Schneefälle sorgen kann, wie Meteorologe Thomas Ruppert erläuterte. In Sachsen soll es schneien, andernorts fällt eher Schneegriesel oder Sprühregen. Nur in Lagen oberhalb von 700 Metern wird es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes mit Sicherheit weiße Weihnachren geben. Alle anderen können noch auf eine Überraschung hoffen. Südlich der Donau und in höheren Lagen scheint häufig die Sonne. Die Temperaturen steigen auf minus zwei bis plus drei Grad, bei Sonnenschein werden bis zu sechs Grad erreicht.

Am ersten Weihnachtsfeiertag kommt am Abend im Nordseeküstenbereich etwas Regen auf. Am 26. Dezember und in der Zeit "zwischen den Jahren" zeigt sich am Himmel meist starke Bewölkung, aus der insbesondere in der Mitte Deutschlands zeitweise etwas Schnee oder auch Regen fällt.

Die Tagestemperaturen bleiben bei trübem Wetter frostig, sonst steigen sie leicht über den Gefrierpunkt auf bis zu fünf Grad. In den Nächten herrscht leichter bis mäßiger, im Alpenraum örtlich strenger Frost.

ffr/ddp/dpa

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