Weißes Haus Hautkrebs bei Clinton festgestellt

Beim scheidenden US-Präsidenten Bill Clinton haben Ärzte eine leichtere Form von Hautkrebs festgestellt. Eine Gefahr für Clinton bestehe aber nicht, hieß es.


Bill Clinton TEXT/AUFMACHER
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Washington - Wie der Sprecher des Weißen Hauses, Jake Siewert, in Washington mitteilte, hatten Mediziner bei der jährlichen Untersuchung des Präsidenten am Freitag vergangener Woche einen kleinen verdächtigen Fleck auf Clintons Rücken entdeckt. Eine Untersuchung habe bestätigt, dass es sich um ein oberflächliches bösartiges Zellenwachstum handelte.

Wie Siewert weiter sagte, wurde der kleine Tumor bereits während der Untersuchung entfernt. Außerdem sei Gewebe in der Umgebung abgeschürft und "weggebrannt" worden. Wegen der Möglichkeit eines Wiederauftretens des Hautkrebses werde Clinton eine neue Untersuchung in vier bis sechs Monaten empfohlen. Bereits am Freitag hatten Ärzte versichert, Clinton befinde sich nicht in Gefahr. Es handele sich keinesfalls um ein Melanom, die bösartigste Form von Hautkrebs.

Statistiken zufolge treten Tumore wie der auf Clintons Rücken allein in den USA ungefähr eine Million Mal jährlich auf. Die Todesrate ist sehr gering.



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