Welthundetag Wau! Wau! Hurra!

Unser Beitrag zum Welttag des Hundes? Leckerlis aus dem Archiv: Die Bilder zeigen die Tiere auf dem Wasser, unter Wasser, wie sie sich schütteln, ihre Schnauze lecken und nach Futter schnappen.


Okay, zugegeben: Auf den Welthundetag waren wir jetzt nicht wirklich vorbereitet. Ein Problem ist das aber nicht - weil wir in den vergangenen Jahren einige Hunde-Fotoprojekte vorgestellt und über diverse Hunde-Wettbewerbe berichtet haben. Warum sollte man sich nicht noch einmal an den Bildern erfreuen? Ist jetzt ja ein schöner Anlass. Deshalb präsentieren wir nun feierlich ein Best-of-Hundefotos. Viel Spaß!

Vor fast fünf Jahren begann der Hunde-Hype auf SPIEGEL ONLINE: Mit Bildern von Hunden unter Wasser hatte der Fotograf Seth Casteel damals großen Erfolg. Im Interview sprach er darüber, wie Wasser sich auf das Wesen der Tiere auswirkt und wie lange es bis zum perfekten Bild dauern kann.

Und was ist noch niedlicher als Hunde unter Wasser? Genau: Welpen unter Wasser. Mit diesen Tauchbildern legte Fotograf Casteel zwei Jahre später nach - und setzte dabei auf sein bewährtes Rezept. "Es war mir ein besonderes Anliegen, in diesem Buch Welpen abzubilden, die aus dem Tierheim geholt wurden oder noch dort sind", schrieb er.

Nasse Hunde schütteln sich bekanntlich, um wieder trocken zu werden. Dass auch dabei ungewöhnliche Bilder mit hohem Unterhaltungswert entstehen können, stellte Fotografin Carli Davidson fest. Die besten Fotos wurden im Buch "Shake - Hunde geschüttelt" veröffentlicht.

In Kalifornien sind Hunde auch auf dem Wasser unterwegs - mit Surfbrettern. In Huntington Beach treten sie regelmäßig zu Wettbewerben an. Spaß dürften daran aber vor allem die menschlichen Beobachter haben. Fällt das Tierchen um oder durch, kann es aber immerhin noch beim parallel ausgetragenen Kostümwettbewerb punkten.

Wo wir gerade bei Hunden, Wettbewerben und Wasser sind: Bei der Messe "Hund und Katz" in Dortmund traten Vierbeiner zum "Dog Diving" an. Das Prinzip ist denkbar einfach. Ein Hund springt von einer kleinen Rampe aus ins Wasser - und zwar so weit er kann.

Das Thema Wasser ist damit abgehakt, versprochen! Jetzt geht es um ein Buch, das Hunde zeigt, die sich die Schnauze abschlecken. Fotograf Ty Foster sprach im Interview über Erdnussbutter beim Fotoshooting - und über Zungen, die ein Eigenleben entwickeln.

Eine ähnliche Thematik greift das Hunde-Fotobuch "Schnappschüsse" auf, das kürzlich erschienen ist. Wenn Hunde nach Leckerlis schnappen, drückt Christian Vieler auf den Auslöser seiner Kamera. "Man glaubt, in den Momentaufnahmen die Emotionen der Hunde zu erkennen - Freude, Verlangen, Panik", sagte der Fotograf im Interview.

Nicht alle Fotoprojekte widmen sich jedoch solch eher unbeschwerten Themen. So werden schwarzen Hunden in Tierheimen oft schlechte Eigenschaften zugeschrieben, sie gelten deshalb als besonders schlecht vermittelbar. Diese Annahme inspirierte den Fotografen Fred Levy zu seinem "Black Dogs Project".

Eine Bildergalerie zu einer Hundeausstellung darf am Welthundetag selbstverständlich nicht fehlen. Die Westminster Kennel Dog Show in New York ist eine Art Weltmeisterschaft für Hunde. Seit 1877 schon kämpfen Tiere verschiedener Rassen um die Titel, die Königsklasse ist die Kategorie "Best in Show". Wer hier gewinnen will, muss ohne Makel sein, frisch geföhnt und tadellos in der Haltung - so wie Schäferhundedame Rumor in diesem Jahr.

Beim "World's Ugliest Dog" im kalifornischen Petaluma sind hingegen andere Qualitäten gefragt. Lange Hautlappen hängen von ihrem Kopf, die Augen sind blutunterlaufen, das Fell grau - dafür ist Martha, ein Mastino Napoletano, in diesem Jahr zum hässlichsten Hund der Welt gewählt worden.

So, als Ausgleich für alle Katzenfreunde, die bis hier durchgehalten haben, gibt es jetzt Cat-Content. Denn Carli Davidson (ja genau, die Fotografin mit den Schüttel-Hunden) hat auch Katzen fotografiert, die sich schütteln.

wit

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