Erster Advent Tief "Olaf" bringt dem Süden Schnee

Wer in Süddeutschland wohnt, kann zum ersten Advent auf Schnee hoffen: Ab 300 Metern stehen die Chancen gut. Im Norden beginnt der Winter größtenteils trocken.

Raureif im Taunus - in der Nacht erwartet fast ganz Deutschland Frost
Jan Eifert/ imago images

Raureif im Taunus - in der Nacht erwartet fast ganz Deutschland Frost


Pünktlich zum ersten Adventssonntag und mit Beginn des Dezember sorgt Tief "Olaf" am Sonntag vor allem im Süden und Südwesten Deutschlands in höheren Lagen für Schnee. In tieferen Lagen sei allerdings auch Regen und Schneeregen möglich, berichtete der Deutsche Wetterdienst (DWD).

Mit Niederschlägen müsse hauptsächlich von der Eifel bis zur Pfalz gerechnet werden, nachmittags und abends auch in Niederbayern. Schnee fällt in erster Linie ab Höhen von etwa 300 Metern. Für den Rest des Landes sagt der DWD trockenes Wetter vorher, am ehesten könne es Richtung Küste zu ein paar Schauern kommen. In der Nacht soll es außerdem fast überall in Deutschland leichten Frost geben.

Am Montag wird es eher trocken mit Temperaturen zwischen null und acht Grad, am Dienstag ist teilweise sogar längerer Sonnenschein möglich - immer vorausgesetzt, dass die Sonne sich ihren Weg durch Nebel und Hochnebel bahnen kann.

Der Herbst: durchschnittlich warm, schön feucht

Mit dem ersten Dezember beginnt für Meteorologen auch der Winter. Der Herbst war dem DWD zufolge eher durchschnittlich, wenn auch etwas zu warm. Im Schnitt stiegen die Temperaturen in Deutschland seit Anfang September auf 10,1 Grad Celsius.

Der heißeste Ort im Herbst war Coschen, südlich von Eisenhüttenstadt, dort erreichten die Temperaturen noch mal 33,6 Grad Celsius. Die tiefste Temperatur meldete eine Messstation auf der Schwäbischen Alb, östlich von Rottweil, mit minus 9,6 Grad am 11. November.

Mit einem Niederschlag von etwa 205 Liter pro Quadratmeter war der Herbst außerdem etwas nasser als in vielen Vorjahren. Der flächendeckende Regen setzte allerdings erst im letzten Septemberdrittel ein - und kam damit laut DWD für viele Wälder zu spät.

irb/dpa

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