Fotostrecke

Tief "Zeynep": Nach Sonne kommt Hagel

Foto: Javier Etxezarreta/ dpa

Tief "Zeynep" über Deutschland Meteorologen warnen vor Starkregen und Hagel

Sturmböen, dazu Hagel und Starkregen: Mit dem Sommerwetter der vergangenen Tage macht Tief "Zeynep" erst einmal Schluss. Die Kaltfront hat in Frankreich schon erheblichen Schaden angerichtet. Noch an diesem Abend rückt sie nach Deutschland vor.

Offenbach - In Frankreich hatte das Tief "Zeynep" schon für heftigen Regen, Gewitter und starken Wind gesorgt, mindestens zwei Menschen starben. Nun ist die Kaltfront in Richtung Deutschland unterwegs. Sie bringt laut Deutschem Wetterdienst (DWD) kräftige Gewitter mit Unwetterpotenzial und deutliche Abkühlung mit. Starkregen mit mehr als 25 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde, großkörniger Hagel und schwere Sturmböen seien möglich, vereinzelt könne es auch zu orkanartigen Böen kommen.

Erste Schauer werden laut Meteorologen bereits am Donnerstagabend zu erwarten sein - und beenden dann erst einmal das Sommerwetter der vergangenen Tage. Für den Südwesten und Westen galten bereits am Donnerstagvormittag Unwetterwarnungen. Die Gewitter ziehen in der Nacht zum Freitag in Richtung Norden und Nordwesten weiter. Am Freitag wird die Unwetter-Kaltfront voraussichtlich über dem Osten angekommen sein.

In Frankreich hatte es wegen "Zeynep" Unwetterwarnungen in zahlreichen Regionen gegeben. In Bozouls nordöstlich von Toulouse wurde eine Camperin getötet, als ein Baum auf ihren Wohnwagen fiel. In Biras westlich von Bordeaux kam eine 63-Jährige beim Einsturz eines Scheunendachs ums Leben. Im Südwesten des Landes waren mehr als 50.000 Haushalte vorübergehend ohne Strom. Die Stadtverwaltung von Paris ließ vorsorglich Parks und Friedhöfe schließen.

Elf Tricks für die Vorhersage

In Deutschland sollen die Gewitter schon am Wochenende wieder abgezogen sein. Dann soll es einen Mix aus Sonne und Wolken geben, die Temperaturen steigen laut Deutschem Wetterdienst wieder auf 24 bis 27 Grad.

vks/dpa
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.