Wetter in Deutschland Es wird wärmer - aber ungemütlicher

Tief "Veiko" bringt viel Regen: In Deutschland müssen sich die Menschen am dritten Adventswochenende auf nasse Tage einstellen. Auch Sturmböen werden erwartet.
Ein Fußgänger läuft am frühen Morgen mit einem grünen Regenschirm durch Stuttgart

Ein Fußgänger läuft am frühen Morgen mit einem grünen Regenschirm durch Stuttgart

Foto: Tom Weller/ DPA

Aus einem weißen Adventswochenende wird wohl fast überall in Deutschland nichts: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagt für den dritten Advent statt Schnee viel Regen und mildere Temperaturen voraus. Mit dem nahenden Tief "Veiko" steigt die Schneefallgrenze laut DWD-Vorhersage in den kommenden Tagen an. Im Norden Deutschlands kann zum Wochenende demnach nur oberhalb von 500 bis 700, im Süden oberhalb von 1000 bis 1200 Metern mit Schnee gerechnet werden.

Tief "Veiko" bringt außerdem viel Wind mit sich. Der DWD rechnet am Samstag im Flachland in der Mitte und im Süden Deutschlands mit Sturmböen. In den höheren Lagen sind demnach auch schwere Sturm- und sogar Orkanböen möglich. Dazu steigen die Temperaturen dem DWD zufolge auf maximal 4 bis 9 Grad, am Oberrhein sind bis zu 11 Grad möglich.

Am dritten Adventssonntag bleibt es bei Höchstwerten von 5 bis 10 Grad recht mild. Im Südwesten sind auch 8 bis 13 Grad möglich, am Oberrheingraben kann es laut DWD-Vorhersage sogar stellenweise noch milder werden. Dazu fällt fast überall Regen: Vor allem in der Mitte und im Süden des Landes wird ein Weihnachtsmarktbesuch demnach eine nasse Angelegenheit. Nur im äußersten Süden und Norden zeigt sich öfter mal die Sonne.

bam/dpa
Mehr lesen über