Schnee, Sonne, Regen Viel Herbst, ein bisschen Winter

Ein massiver Wintereinbruch führt zu chaotischen Zuständen in Österreich. In Deutschland sieht es in den kommenden Tagen anders aus: ein bisschen Schnee, ein bisschen Sonne - und viel trübes Herbstwetter.

Schnee im bayerischen St. Englmar: So winterlich wird's beileibe nicht überall
Armin Weigel/DPA

Schnee im bayerischen St. Englmar: So winterlich wird's beileibe nicht überall


Wer angesichts erster Schneefälle in Deutschland den Winter herbeisehnt, hat sich zu früh gefreut: Das Wetter in den nächsten Tagen soll trüb werden. Nur vereinzelt gebe es sonnige Auflockerungen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. Im Bergland ist für die Nacht zum Samstag etwas Schnee in Sicht. "Viel wird es aber nicht", sagte ein DWD-Meteorologe.

Am Donnerstag ist es vor allem im Südwesten stark bewölkt, es kann etwas regnen. Längere sonnige Abschnitte werden für die Nordränder der Mittelgebirge sowie das ost- und südostdeutsche Bergland angekündigt. Je nach Sonnenschein liegen die Temperaturen zwischen ein und neun Grad.

Auch am Freitag dominieren bei Temperaturen zwischen zwei und neun Grad die Wolken, Ausnahmen sind die Ränder der Mittelgebirge. Dort kann sich vereinzelt die Sonne blicken lassen. An den Alpen sorgt Föhn dafür, dass der am Mittwoch gefallene Schnee deutlich weniger wird. Im Laufe des Tages breiten sich leichte Niederschläge aus. In der Nacht kann es im Bergland von Bayern und Baden-Württemberg oberhalb von 600 Metern wieder etwas schneien.

Schneechaos in Österreich

Mit vielen Wolken und etwas Regen beginnt das Wochenende. Das beste Wetter gibt es am Samstag wohl in den Mittelgebirgen, dort lässt sich ab und zu die Sonne blicken. Ansonsten bleibt es bei Werten zwischen zwei und zehn Grad neblig trüb.

Der erste Schnee der Saison in Bayern hatte am Mittwoch keine größeren Auswirkungen. Weniger entspannt war die Lage hingegen im benachbarten Österreich: Dort führte der erste starke Schneefall der Saison in mehreren Bundesländern zu Verkehrsunfällen.

Zudem waren fast 10.000 Haushalte in Kärnten, Osttirol, der Steiermark und im Salzburger Land zeitweise ohne Strom. Den Netzbetreibern zufolge waren aufgrund der Schneelast Bäume umgestürzt und Kabel gerissen. Auch mussten Straßen und Zugstrecken gesperrt werden.

mxw/dpa



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