Kalendarischer Frühlingsbeginn Sonnenschein satt

Es wird sonnig und mild: Am Wochenende beginnt die neue Jahreszeit passenderweise mit frühlingshaftem Wetter – das zieht offenbar nicht nur viele Menschen nach draußen.
Osterglocken blühen vor dem Kloster »Unser Lieben Frauen« in Magdeburg (Archivbild)

Osterglocken blühen vor dem Kloster »Unser Lieben Frauen« in Magdeburg (Archivbild)

Foto: Peter Gercke / dpa

Am Wochenende ist der Winter endgültig vorbei – und das nicht nur auf dem Papier: Pünktlich zum kalendarischen Frühlingsbeginn an diesem Sonntag geht es mit den Temperaturen in Deutschland kräftig nach oben. Dazu gibt es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in den meisten Regionen Sonne pur.

Nur im Westen halten sich voraussichtlich zunächst noch einzelne Wolkenfelder – die allerdings mit Beginn der neuen Woche am Montag verschwinden. »Im Westen kratzen die Temperaturen dann erstmals in diesem Jahr an der Marke von 20 Grad«, sagte ein DWD-Meteorologe.

Milde Luft aus dem Süden

Denn Hochdruckgebiet »Peter« ziehe langsam in Richtung Dänemark und Ostsee und mache so den Weg frei für milde Luft aus dem Süden. Die Temperaturen liegen demnach am Sonntag noch zwischen 10 und 15 Grad, am Montag dann schon bei 13 bis 19 Grad. Nur an der See bleibe es mit 10 Grad weiterhin recht frisch.

Bei den frühlingshaften Aussichten zieht es viele Menschen an die frische Luft. Restaurants und Cafés haben Tische und Stühle daher nach draußen gestellt. »Wir werden bei den ersten Sonnenstrahlen gleichsam überrollt«, sagt ein Mitarbeiter des Biergartens »Schleusenkrug« im Berliner Tiergarten. Die Menschen seien »völlig ausgehungert vom langen Winter«. Einen »Stichtag« für den Saisonstart gibt es laut Deutschem Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) mittlerweile nicht mehr. Die Außengastronomie starte, sobald es das Wetter zulasse.

Auch in den Zoos macht sich der Frühling bemerkbar. So wagen sich die Savannentiere im Leipziger Zoo nun öfter nach draußen, im Dresdner Zoo sind laut einer Sprecherin etwa Huftiere und Affen besser für Besucher zu sehen. Und im Berliner Zoo zeigt sich nun der Nachwuchs, darunter ein vier bis fünf Monate altes Parmakänguru-Baby, das ab und zu aus dem Beutel schaut.

bbr/dpa
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