Kalte Luft und Schnee Es wird wieder winterlicher

Stürmisch und mild: So war zu Beginn des Jahres meist das Wetter. Nun strömt aus dem Norden kalte Luft ins Land – und macht den Januar winterlich. Sogar schneien könnte es.
Winterwetter in Hessen

Winterwetter in Hessen

Foto: Frank Rumpenhorst / dpa

Nach dem warmen und stürmischen Wetter in den beiden ersten Januarwochen wird es in Deutschland insgesamt wieder winterlicher. Aus dem Norden strömt kalte Luft herbei, wodurch die Niederschläge auch in tieferen Lagen allmählich in Schnee übergehen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. »Auch wenn tagsüber die Temperatur meist noch leicht im Plus ist, sind die Nächte, abgesehen von den direkten Küstenlagen, frostig«, erklärte eine Meteorologin.

Für viele Menschen bedeute das, am Morgen Scheiben zu kratzen und sich auf rutschige Straßen und Wege einstellen zu müssen. »Auch Winterkleidung kann wieder aus dem Schrank geholt werden. Beim Schuhwerk empfiehlt sich etwas mehr Profil«, riet sie. Hintergrund ist dem DWD zufolge eine Tiefdruckzone, die sich vom Nordmeer bis zum Mittelmeer erstreckt und zu wechselhaftem Wetter in Deutschland führt.

Obwohl auch etwas Schnee falle, seien die Mengen für den Wintersport meist zu gering, erläuterte die Meteorologin. »Nur in den südlichen Mittelgebirgen sowie in den Alpen können sich die Neuschneemengen bis zum Wochenende auf mehr als zehn Zentimeter summieren.«

Knapp fünf Zentimeter Schnee liegen am Rennsteig im Thüringer Wald

Knapp fünf Zentimeter Schnee liegen am Rennsteig im Thüringer Wald

Foto: Martin Schutt / dpa

Für die Nacht zum Mittwoch rechnete der DWD damit, dass es südlich der Linie Vorderpfalz-Fichtelgebirge schneien kann. Im Umfeld der Küsten komme es bei wechselnder Bewölkung zu einzelnen Schauern, sonst gebe es aber weitgehend keinen Regen. Die Tiefsttemperaturen liegen der Vorhersage zufolge bei plus einem Grad an der See und bis minus sieben Grad im Bergland. Gebietsweise gebe es Glätte durch Schnee oder gefrierende Nässe.

Am Mittwoch ist es dem DWD zufolge tagsüber in der Südhälfte stark bewölkt. Vom Ober- und Hochrhein bis nach Ostbayern und zur Neiße schneie es zeitweise, vor allem im Schwarzwald auch kräftig. Für die übrigen Teile Deutschlands stellten die Meteorologen wolkiges, nach Nordwesten auch länger sonniges Wetter in Aussicht. Meist bleibe es trocken, in der Nähe der Nordsee seien einzelne Schnee-, Regen- und Graupelschauer möglich. Die Höchsttemperaturen sollen zwischen null und fünf Grad liegen, im Bergland gebe es leichten Dauerfrost.

aeh/dpa

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