Unwetter Sturmtief »Nadia« fegt über Norddeutschland

In der Nacht richteten Orkanböen massive Schäden an, am Sonntag bleibt es gefährlich. Das Sturmtief »Nadia« lockte aber auch zahlreiche Besucher an die Küsten.
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Das Sturmtief »Nadia« hat am Samstag und in der Nacht zum Sonntag zum Teil orkanartige Böen und eine Sturmflut nach Norddeutschland gebracht. Hier überflutet Gischt der aufgepeitschten Nordsee den Fähranleger Dagebüll in Schleswig-Holstein.

Foto: Bodo Marks / dpa
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Die Feuerwehr und die Polizei mussten Hunderte Male ausrücken – so wie in Reinbek in Schleswig-Holstein, wo Feuerwehrleute einen Baum, der auf ein Wohnhaus gestürzt war, zersägten.

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Auf der Fehmarnsundbrücke kippte ein Lkw um, nachdem eine Böe ihn erfasst hatte.

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In Menslage in Niedersachsen musste die Feuerwehr in der Nacht mehrere umgefallene Bäume beseitigen, die vor einem Auto umgekippt waren. Andernorts ging es nicht glimpflich aus: Im brandenburgischen Beelitz starb ein Fußgänger, nachdem er von einem umstürzenden Wahlplakat schwer verletzt worden war.

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In der Nacht zu Sonntag stand auch der Hamburger Fischmarkt mit der Fischauktionshalle an der Elbe unter Wasser. Der Wasserstand lag 2,84 Meter über dem mittleren Hochwasser. Mehrere parkende Autos wurden beschädigt.

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Außerdem fuhr sich im Hamburger Hafen ein Binnenschiff unter einer Brücke fest. Das Schiff sei beim Durchfahren mit dem Steuerhaus an der Freihafenelbbrücke hängen geblieben und habe sich verklemmt, sagte ein Polizeisprecher.

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Der Tag danach: Am Sonntag begutachtete die Polizei das stark beschädigte Schiff.

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Am Sonntag stand der Fischmarkt weiter unter Wasser. Einige Besitzer konnten ihre Autos vor der Sturmflut nicht mehr rechtzeitig umparken – die Feuerwehr musste helfen.

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Sandsturm am Strand von Warnemünde: Urlauber und Tagesgäste beobachten am Sonntag bei Sonnenschein den Wellengang durch das Sturmtief.

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Wasser peitscht gegen die Westmole im Seebad Warnemünde.

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Wegen der Unwetterwarnungen wurden vorübergehend auch zahlreiche Fährverbindungen am Wochenende gestrichen. Hier verlässt das Fährschiff »Berlin« bei stürmischem Wetter Rostock und fährt über die Ostsee Richtung Dänemark.

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Für den Sonntagabend gilt weiterhin eine Sturmflutwarnung des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie. Und auch in den Hochlagen des Bayerischen Waldes und der Alpen könne es zu schweren Sturmböen kommen, so der Deutsche Wetterdienst.

Foto: Fotostand / Voelker / imago images/Fotostand
kah/dpa
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