Sommerwetter zu Silvester Bis zu 22 Grad im Süden

Die Sonne scheint und das Thermometer klettert auf Rekordniveau: Am Silvestertag steigt die Temperatur im Süden Deutschlands ungewöhnlich hoch. Im Norden wird es dagegen ungemütlich.
Sonne, Sonne, Sonne: Zu Silvester wird es in Deutschland ungewöhnlich warm

Sonne, Sonne, Sonne: Zu Silvester wird es in Deutschland ungewöhnlich warm

Foto: Frank Rumpenhorst / dpa

Silvester wird ungewöhnlich mild: 15 bis 22 Grad werden in der Mitte und im Süden erwartet, 9 bis 17 Grad im Norden. Das vermeldet der Deutsche Wetterdienst (DWD).

Im Norden Deutschlands wird der Jahreswechsel windig. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet für Samstag im Nordwesten stürmische Böen. Sturmböen könne es im Bergland und an der See geben, auf höheren Berggipfeln schwere Sturmböen, teils auch Orkanböen, teilten die Meteorologen in Offenbach in der Nacht zum Samstag mit. »Auf dem Brocken zeitweise extreme Orkanböen.«

Sturmböen an der Nordsee

Der Vorhersage zufolge fällt in der Nacht zum Neujahrstag im Nordwesten zeitweise Regen. Dort rechneten die Meteorologen mit einem weiterhin stark böigen Südwestwind und an der Nordsee sogar mit Sturmböen. »Sonst weitgehend trocken und nach Süden hin teils klar.« Die Temperaturen liegen bei 12 bis 8 Grad, im Süden bei 9 bis 2 Grad.

Im Süden und in der Mitte Deutschlands eignet sich der Silvestertag vor den Feiern zum neuen Jahr für einen Spaziergang. Bis zu den nördlichen Mittelgebirgsrändern werde es zunehmend niederschlagsfrei und es lockere auf. Im Südwesten und an den Alpen zeitweise sonnig.

Mehr als 2000 Sonnenstunden

Laut einer ersten Bilanz des DWD gab es in diesem Jahr im Mittel rund 2025 Sonnenstunden – so viele wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen. Ob 2022 auch das wärmste Jahr war, werde sich erst nach Auswertung aller Messstationen Anfang Januar herausstellen, teilte der DWD mit.

Schon jetzt sei jedoch klar, dass alle Monate im Vergleich zum Mittel der Referenzperiode zwischen 1961 und 1990 zu warm gewesen sind. Zudem war es zu trocken. Das Niederschlagsdefizit liegt bei 15 Prozent.

lmd/dpa

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