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20. März 2019, 18:30 Uhr

Wetter zum Frühlingsanfang

Viel Sonne im Süden - frischer Wind im Norden

Der Frühling kommt, zumindest der kalendarische: Im Wetter zeigt sich das nur teilweise. Tagsüber wird es vielerorts schon angenehm mild, doch nachts droht Frost.

Spazierengehen, Radfahren, Wandern: Vielerorts bietet es sich an, die ersten Tage des Frühlingsbeginns draußen zu verbringen. Besonders im Süden Deutschlands sorgen voraussichtlich tagsüber viel Sonne und nur schwacher Wind für Frühlingsstimmung. Im Norden kommen bei frischem Westwind immer wieder Wolkenfelder durch. Allerdings lasse die Regenwahrscheinlichkeit nach, sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes.

Während es am Mittelrhein am Donnerstag bis zu 19 Grad warm werden kann, kühlt es sich bei oft wolkenlosem Himmel im Süden Deutschlands nachts deutlich ab. Es kann den Angaben zufolge verbreitet frostig werden - Hobbygärtner sollten also ihre Pflanzen schützen. Im Norden hingegen bleibt die Nacht frostfrei.

Am Wochenende zieht eine Kaltfront ab Samstag langsam von Norden nach Süden über Deutschland. Zeitweise sind dann in manchen Gebieten dichte Wolken, aber nur wenig Regen zu erwarten. Am Sonntag ist sie aber voraussichtlich wieder vorbei.

Die Temperaturen sinken am Wochenende wieder etwas. Am Samstag sind im Norden nur noch Höchstwerte bis 14 Grad zu erwarten. Südlich von Mosel und Main sowie in Teilen Ostdeutschlands sind es dagegen 15 bis 20 Grad. Am Sonntag steigt das Thermometer auch im Süden nur noch auf maximal 13 bis 15 Grad.

Die Strandkorbverleiher haben pünktlich zum Frühlingsanfang an Schleswig-Holsteins Nordseeküste die Strandkorbsaison eröffnet. In St. Peter-Ording brachten Mitarbeiter der Tourismuszentrale die ersten Exemplare an ihre Plätze. Bei nebligem Wetter wurden sie auf Holzveranden eineinhalb Meter über dem Boden aufgestellt. Badestellenleiter Jan Lorenzen sagte, dort seien sie sicher vor den Frühjahrsstürmen.

bbr/dpa

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