Wetteraussichten »Bis Sonntag weitgehend dauerfrostig«

Es bleibt winterlich in weiten Teilen Deutschlands. Am Rhein sollen die Temperaturen tagsüber wieder ein wenig steigen - doch nachts bleibt es klirrend kalt.
Gassirunde zum Sonnenaufgang: Menschen mit ihren Hunden an der Alster in Hamburg

Gassirunde zum Sonnenaufgang: Menschen mit ihren Hunden an der Alster in Hamburg

Foto: Christian Charisius / dpa

Die Tage bleiben frostig: »Deutschland liegt weiterhin fest in den Fängen des Kältehochs »Helida« über Skandinavien«, sagte Meteorologe Robert Hausen von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Die arktische Polarluft über Deutschland könne sich über den großen Schneeflächen immer wieder regenerieren. Daher bleibe es »bis Sonntag weitgehend dauerfrostig«.

Am Sonntag werde es dann vermutlich etwas wärmer. Am Rhein könnten die Temperaturen tagsüber erstmals nach rund einer Woche wieder knapp in den Plusbereich rutschen.

In den Nächten bleibt es aber klirrend kalt: »Über den Schneeflächen muss weiterhin von minus 15 Grad, bei längerem Aufklaren um minus 20 Grad ausgegangen werden«, sagte Hausen. Die extreme Kälte sei aber passé. In der Nacht zum Mittwoch war die Temperatur auf bis zu minus 27 Grad gefallen.

Die Schneefälle lassen immer mehr nach, nur zwischen Ostsee und Erzgebirge kommt noch ein wenig Weiß nach. In den übrigen Landesteilen kommt immer mehr die Sonne durch.

Bei Sonnenschein liegen die Temperaturen am Wochenende laut DWD bei rund minus einem Grad. Wegen stark böigem Ostwind betragen sie demnach gefühlt aber minus zehn Grad oder kälter. Ob es in der nächsten Woche entscheidend wärmer wird, ist laut DWD noch sehr unsicher.

bbr/dpa
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