Wien Randale beim Opernball

Siebzehn Polizisten sind bei Protesten gegen den Wiener Opernball verletzt worden. Mehrere hundert Demonstranten nahmen an den gewalttätigen Protesten teil.


Wiener Opernball: Demonstranten haben einen Müllcontainer in Brand gesteckt
DPA

Wiener Opernball: Demonstranten haben einen Müllcontainer in Brand gesteckt

Wien - Unter den mehreren hundert Demonstranten seien auch Deutsche gewesen, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf die Polizei. 42 Personen seien festgenommen worden. Der Opernball mit rund 5000 Gästen ist der jährliche Höhepunkt der Wiener Ballsaison.

Die Polizei ging mit Schlagstöcken gegen die Demonstranten vor, die mit Steinen, Farbbeuteln und Flaschen nach den Beamten warfen. Müllcontainer wurden in Brand gesetzt und Schaufensterscheiben eingeschlagen. Rund 1100 Beamte waren im Einsatz.

Das Gelände rund um die Oper war weiträumig abgesperrt. An dem Ball nahm unter anderem Bundespräsident Thomas Klestil teil, Gast in seiner Loge war der kroatische Präsident Stipe Mesic. Bundeskanzler Wolfgang Schüssel hatte sich ebenso angekündigt wie zahlreiche Minister. Als bezahlter Gast des Bauunternehmers Richard ("Mörtel") Lugner und seiner Frau Christine kam die amerikanische Schauspielerin Farah Fawcett, die vor allem mit der Fernsehserie "Drei Engel für Charlie" berühmt wurde.



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