Windrichtung Rauchwolke treibt Richtung Ärmelkanal

Die Rauchwolke über dem explodierten Treibstofflager stellt nach ersten Einschätzungen von Experten keine unmittelbare Gesundheitsgefahr dar. Jetzt treibt der Wind Richtung Ärmelkanal.


London - Die Leiterin des Gesundheitsamts der betroffenen Grafschaft Hertfordshire, Jane Halpin, sagte, der Rauch bestehe wahrscheinliche aus Kohlenmonoxid und Kohlendioxid. "Wenn sich diese Annahme als richtig erweist, ist es beruhigend." Gesundheitliche Beeinträchtigungen größeren Ausmaßes seien nicht bekannt geworden. "Wenn der Rauch wirklich große Auswirkungen haben sollte, dann hätten wir die ersten Symptome bereits diagnostiziert", sagte Halpin.

Der Meteorologe Jeremy Plaster sagte, der Wind treibe die Wolke über den Ärmelkanal Richtung Frankreich. Sie werde sich schnell auflösen. Da in der Region derzeit nicht mit Niederschlägen zu rechnen sei, werde es keinen "schwarzen Regen" geben, der die Bestandteile der Rachwolke wieder zur Erde hinabtransportiert.

AFP



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