Winterchaos Elf Tote bei Schneesturm in den USA

Die New Yorker Flughäfen La Guardia, Kennedy und Newark waren dicht, weite Teile des amerikanischen Nordostens versanken im Schnee: Der erste Blizzard des Winters sorgte in den USA für ein Verkehrschaos - und er kostete elf Menschen das Leben.


Eine New Yorkerin kämpft sich durch dichtes Schneetreiben: Am Wochenende fiel in manchen Landstrichen im Nordosten der USA bis zu ein Meter Schnee
AP

Eine New Yorkerin kämpft sich durch dichtes Schneetreiben: Am Wochenende fiel in manchen Landstrichen im Nordosten der USA bis zu ein Meter Schnee

New York - Von wegen "Winter-Wonder-Land": Für viele Reisende in den USA wurde der weiße Zauber zum Winter-Alptraum. Ein Schneesturm über New York verhinderte den Start zahlreicher Flugzeuge, einige Passagiere mussten fast 24 Stunden auf ihren Abflug warten. Bei Verkehrsunfällen kamen elf Menschen ums Leben.

Während der Central Park unter 60 Zentimeter Neuschnee zur idealen Langlauf-Loipe wurde, fiel in anderen Teilen des amerikanischen Nordostens noch mehr Schnee: Bis zu einem Meter türmten sich die weißen Massen - und behinderten Autos, Busse und Bahnen. Der Blizzard, der mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 60 Kilometern pro Stunde blies, fällte im Bundesstaat Massachussetts etliche Bäume, etwa 8000 Haushalte an der Küste waren stundenlang ohne Strom.



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