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Winterschwimmen: Freiluftbaden als Vergnügen für Wagemutige

Foto: DAVID W CERNY/ REUTERS

Winterschwimmen in Prag Auf die Plätze, fertig, kalt

Sie nennen sich "die Abgehärteten", und das zu Recht: In Prag sind fast 200 Teilnehmer beim traditionellen Winterschwimmen in die eisige Moldau gestiegen - bestaunt von zahlreichen Schaulustigen. Auch anderswo hielten Minustemperaturen Wagemutige nicht vom Baden ab.

Prag - Temperaturen im Minusbereich? Kein Problem. Zwei Grad kaltes Wasser? Egal. Beim 64. Winterschwimmen in Prag stiegen 182 Hartgesottene in die Moldau. Dabei wurden sie von Hunderten Schaulustigen beobachtet, denen ihrerseits nicht allzu warm gewesen sein dürfte. Unter den Schwimmern waren außer Tschechen auch Menschen aus Deutschland, Polen und der Slowakei.

Die Teilnehmer waren zwischen 13 und 80 Jahren alt und gingen über drei Distanzen - 100, 300 oder 750 Meter - an den Start. Die Schönheit der Strecke direkt vor dem tschechischen Nationaltheater konnten die Schwimmer wohl nicht würdigen.

Das kalte Vergnügen findet seit den fünfziger Jahren zu Ehren des Sportlers Alfred Nikodem statt, traditionellerweise immer am zweiten Weihnachtsfeiertag. Organisator ist der Winterschwimmclub Prag. Die Teilnehmer nennen sich "otuzilci" - die "Abgehärteten".

Auch in anderen Städten hat Winterschwimmen zu Weihnachten Tradition. Unter anderem gingen Wagemutige in Berlin, Barcelona und London in den vergangenen Tagen ins Wasser.

ulz
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