Winterstürme Wetterchaos legt Teile der USA lahm

Schnee, Graupelschauer und Glatteis: Heftiges Winterwetter sorgt in weiten Teilen der USA für Chaos im Weihnachtsverkehr. Bei zahlreichen Unfällen kamen mindestens fünf Menschen ums Leben. Meteorologen sagen den "Sturm des Jahrzehnts" voraus.


Washington - Besonders betroffen von Winterstürmen mit Schnee, Graupelschauern und Glatteis waren der Nordosten und der mittlere Westen der USA sowie die Westküste. In Iowa kamen drei Menschen bei wetterbedingten Verkehrsunfällen ums Leben, im südlichen Texas eine weitere Frau. In Michigan starb auf einer Autobahn ein 31-Jähriger bei einer Massenkarambolage, in die wegen schlechter Sichtverhältnisse im Schneesturm rund hundert Autos verwickelt waren.

An zahlreichen großen Airports wie San Francisco, Houston, Boston, New Jersey und New York verspäteten sich die Flüge während der Hauptreisezeit zu Weihnachten um mehr als eine Stunde. In Seattle im nordwestlichen Bundesstaat Washington saßen tausende Reisende auf dem Flughafen fest, mehrere Autobahnen in dem Bundesstaat mussten laut Presseberichten gesperrt werden.

Es handele sich um einen der schlimmsten Stürme im Nordwesten der USA seit 1990, sagte eine Meteorologin: "Dies ist definitiv ein Sturm, wie er nur alle zehn Jahre vorkommt. " In der Region sollten die Schneehöhen bis zu 30 Zentimeter erreichen. Die Temperaturen lagen zwischen minus 12 und minus 20 Grad. In tausenden Haushalten fiel der Strom aus, nachdem Schnee und Sturm die Überlandleitungen unterbrochen hatten.

jjc/AFP



© SPIEGEL ONLINE 2008
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.