WM-Spielort Tote bei Brückeneinsturz in Belo Horizonte

Im WM-Spielort Belo Horizonte sind mindestens zwei Menschen beim Einsturz einer noch nicht fertiggestellten Brücke gestorben. Die Baustelle war Teil des Infrastruktur-Programms zur Weltmeisterschaft.

Unfallort in Belo Horizonte: Einsturz in Sekundenschnelle
AP/dpa

Unfallort in Belo Horizonte: Einsturz in Sekundenschnelle


Belo Horizonte - Beim Einsturz einer Straßenbrücke im brasilianischen WM-Spielort Belo Horizonte sind am Donnerstag mindestens zwei Menschen getötet worden, darunter die Fahrerin eines Omnibusses. Laut Behördenangaben wurden zudem mindestens 19 Personen verletzt.

Die Brücke war noch im Bau und Teil der milliardenteuren Ausbauarbeiten für den öffentlichen Nahverkehr im Zuge der Fußball-Weltmeisterschaft. Sie sollte das Netz der Schnellbusspuren der Millionenstadt erweitern, wurde aber nicht rechtzeitig zum Turnierbeginn fertig.

Die Ursache des Unglücks ist bislang unklar. Die Brücke stürzte in Sekundenschnelle auf eine unter ihr liegenden, stark befahrenen Straße. Außer dem Bus wurden zwei Baustellen-Lkw und ein Auto unter den Trümmern begraben. Feuerwehr und Polizei waren im Großeinsatz. Oberste Priorität hatte zunächst die Bergung der Fahrzeuge aus den Trümmern, um festzustellen, ob es möglicherweise weitere Opfer gebe, sagte ein Sprecher.

Der Unfallort liegt etwa fünf Kilometer vom Mineirão-Stadion entfernt. Dort würde die deutsche Nationalmannschaft im Falle eines Sieges gegen Frankreich das WM-Halbfinale am kommenden Dienstag bestreiten.

fdi/dpa/Reuters



zum Forum...
Sagen Sie Ihre Meinung!

© SPIEGEL ONLINE 2014
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.