Wochenendwetter Hoch "Marco" bringt den Frühling

Straßencafés, Parkbänke, Eisdielen - sie werden in den nächsten Tagen die liebsten Plätze der Deutschen sein. Meteorologen versprechen dem gesamten Land ein super-sonniges Frühlingswochenende.


Hamburg - T-Shirts raus und Sonnenbrillen hervorgekramt: An diesem Wochenende soll es fast im gesamten Bundesgebiet schön und trocken werden - und auch für die Tage danach verheißen die Meteorologen tolles Wetter. Wie der Deutsche Wetterdienst am heutigen Freitag mitteilte, könnte das Thermometer vom kommenden Dienstag an vor allem im Westen und Südwesten sogar bis auf 25 Grad steigen.

"Angenehmes und trockenes Frühlingswetter für die meisten, das ist die Maxime des kommenden Wochenendes und der ersten Hälfte der nächsten Woche", heißt es in der Prognose. Das Hochdruckgebiet "Marco" habe sich inzwischen stabilisiert und mache es sich in den kommenden Tagen im Nordseeumfeld und in Skandinavien bequem. "Da kann sich Tiefdrucksystem Agnes auf dem Ostatlantik vor den Britischen Inseln drehen, so viel es will - dank Marco gibt es kein Durchkommen", kommentierte Ansgar Engel von der Wettervorhersagezentrale in Offenbach.

Allerdings herrscht auch nicht überall eitel Sonnenschein. Wegen der recht nördlichen Lage von "Marco" könnte es im Osten und Südosten Deutschlands immer wieder ein paar Schauer, vielleicht auch einzelne Gewitter geben.

Am morgigen Samstag scheint nach der Vorhersage des Wetterdienstes Meteomedia in weiten Teilen Deutschlands die Sonne. Frühnebelfelder lösen sich meist rasch auf, nur in Küstennähe halten sich stellenweise Seenebelfelder oder hochnebelartige Wolken. Im Binnenland bilden sich etwa östlich der Weser Quellwolken, vor allem in den östlichen Mittelgebirgen kann es in einigen Orten gewittrige Schauer geben. Dazwischen scheint aber auch dort immer wieder die Sonne. Es weht meist nur schwacher Wind, überwiegend aus nördlichen Richtungen. Die Höchstwerte liegen zwischen 14 und 19 Grad. Bei Seenebel bleibt es etwas kühler, im Westen und Südwesten werden in den Flusstälern auch 20 bis 23 Grad erreicht.

In der Nacht zum kommenden Sonntag klingen die Schauer auch im Osten wieder ab und es wird häufig sternenklar. Stellenweise bilden sich aber Nebelfelder. Die Temperaturen sinken auf 7 bis 2 Grad, am Rhein und an der See bleibt es gebietsweise milder.

Der Sonntag hat auch im Osten mehr Sonnenschein zu bieten, Seenebelfelder sind nur vereinzelt anzutreffen. Vom Alpenrand über den Bayerischen Wald bis zum Erzgebirge bilden sich am Nachmittag vereinzelt gewittrige Schauer, sonst bleibt es trocken. Bei weiterhin meist nur schwachem Wind aus Nordost erreichen die Temperaturen 17 bis 22 Grad, bei auflandigem Wind bleibt es an der See kühler.

Am kommenden Montag gehen im Süden und im Erzgebirge vermehrt gewittrige Schauer nieder, sonst scheint häufig die Sonne. Mit 17 und 22 Grad bleibt es mäßig warm.

jdl/AP/dpa



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