Polizei schnappt umherirrendes Känguru "Keiner scheint das Kleine zu vermissen"

Wochenlang hopste ein Känguru am Niederrhein umher - und löste mehrere Polizeieinsätze aus. Damit ist nun Schluss, bleibt nur eine Frage: Woher kam "Skippy"?

Polizist Känguru in Sonsbeck: Tier sucht ein Zuhause
Polizei Wesel/DPA

Polizist Känguru in Sonsbeck: Tier sucht ein Zuhause


Die Polizei im äußersten Westen von Nordrhein-Westfalen hat eine Serie äußerst ungewöhnlicher Einsätze beendet: Ein seit Wochen immer wieder in der Region um Xanten auftauchendes Känguru sei nun geschnappt worden, teilten die Ermittler in Wesel mit.

Demzufolge hatte das Tier zuvor einen Monat lang mehrere Polizeieinsätze ausgelöst - "denn das kleine Känguru erkundet gerne den Straßenverkehr", wie es in der Mitteilung der Polizei heißt.

Damit ist nun Schluss: Mithilfe eines Tierarztes, der das Känguru mit einem Blasrohr betäubte, wurde das Beuteltier am späten Sonntagabend im niederrheinischen Sonsbeck geschnappt. Zuvor hatte eine Anwohnerin die Polizei informiert, nachdem sie das Tier gesichtet hatte.

Unklar ist, wo das Känguru ursprünglich ausbüxte: "Keiner scheint das Kleine zu vermissen", teilte die Polizei mit. Vorerst lebt das Tier nun im Krefelder Zoo, wo es als Parma-Wallaby identifiziert wurde - eine besonders kleine Känguru-Art. Wo es langfristig leben kann, ist noch unklar.

Immerhin einen Namen hat es nun aber: Die Polizei taufte das Tier auf den Namen "Skippy".

mxw/dpa

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