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28. März 2015, 16:28 Uhr

Zeitumstellung

Am Sonntag beginnt die Sommerzeit

Jeden März die gleiche Frage: Zeiger vor, Zeiger zurück? Seit 1980 die Sommerzeitumstellung eingeführt wurde, herrscht alljährlich aufs Neue Unklarheit. SPIEGEL ONLINE erklärt den Zusammenhang zwischen Zeit und Zeiger.

Am frühen Sonntagmorgen beginnt die Sommerzeit. Die Uhren werden von 2.00 Uhr auf 3.00 Uhr vorgestellt. Verantwortlich für die Zeitumstellung ist die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. In ihrem Auftrag werden am Sonntag über den Langwellensender DCF77 im hessischen Mainflingen Millionen Funkuhren auf Sommerzeit gestellt. Der Stundensprung hat 35. Jubiläum.

Als die Sommerzeit 1980 eingeführt wurde, sollte Energie gespart werden. Denn abends ist es dadurch eine Stunde länger hell. Geklappt hat das laut Umweltbundesamt allerdings nicht. Im Sommer machten die Menschen zwar abends weniger lang das Licht an. Dafür werde im Frühjahr und Herbst in den Morgenstunden mehr geheizt; denn die Sonne geht bei Sommerzeit später auf. Das gleiche sich unterm Strich aus.

Der Deutsche Jagdverband hatte am Freitag davor gewarnt, dass mit der Zeitumstellung an diesem Sonntag die Gefahr von Unfällen mit Wildtieren rapide ansteige. Als Grund nannte er den Berufsverkehr, der wieder in die Morgendämmerung falle.

sha/dpa

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