+++ Unwetter-Update +++ »Zeynep« über Deutschland – »sehr schwere« Sturmflut erreicht Hamburg

Während des Sturms sind in NRW zwei Menschen gestorben. In Bremen stürzte ein Baukran um – »es sieht verheerend aus«. Und: In Hamburg wird vor Hochwasser gewarnt. Der Überblick.
Fischmarkt in Hamburg am vergangenen Donnerstag

Fischmarkt in Hamburg am vergangenen Donnerstag

Foto: Daniel Bockwoldt / dpa

Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.

Das Wichtigste im Überblick
  • Europa zählt mehrere Sturmtote.

  • Bei Verkehrsunfällen sind im Kreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen zwei Autofahrer ums Leben gekommen.

  • Die Berliner Feuerwehr ruft den Ausnahmezustand aus.

»Es sieht verheerend aus« – Baukran in Bremen eingestürzt

6.20 Uhr: Ein 55 Meter großer Baukran ist während des Sturmtiefs »Zeynep« in Bremen eingestürzt. Der Kran sei dabei in der Nacht auf Samstag in ein im Rohbau befindliches Bürogebäude gekracht, sagte ein Feuerwehrsprecher. »Es sieht verheerend aus« so der Sprecher. Auch ein gerade vorbeifahrender Laster sei von dem Kran erwischt worden. Der Fahrer sei unverletzt geblieben. Ein weiterer 90 Meter hoher Kran wurde nicht beschädigt. Die Trümmerteile blockieren nun die umliegenden Straßen. Die Beseitigung des Krans werde noch bis zum Anfang der kommenden Woche dauern. Zur Schadenshöhe konnte die Polizei keine Angaben machen.

Sturmflut erreicht Hamburg

5.30 Uhr: Hamburg erlebt aktuell eine sehr schwere Sturmflut. Der Wasserstand am Pegel St. Pauli erreichte gegen 5.30 Uhr 3,75 Meter über dem mittleren Hochwasser. Das sei wahrscheinlich der Scheitelpunkt, sagte ein Sprecher des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH). Ab 3,5 Metern über dem mittleren Hochwasser spricht man vor einer sehr schweren Sturmflut.

Derweil gab die Feuerwehr Hamburg via Twitter bekannt, dass sie seit 17 Uhr am Freitag in bisher 625 Einsätzen wegen des Unwetters unterwegs gewesen ist.

An der schleswig-holsteinischen Nordseeküste lief das Wasser früher in der Nacht und weniger hoch auf. In Dagebüll (Kreis Nordfriesland) und Büsum (Kreis Dithmarschen) gab es mit 2,92 und 2,86 Metern über dem mittleren Hochwasser jeweils eine schwere Sturmflut.

Gerüstteile umgestürzt – Rheinbrücke Emmerich gesperrt

4.30 Uhr: Die Rheinbrücke Emmerich ist bis auf Weiteres gesperrt. Grund dafür seien umgestürzte Gerüstteile, die in die Fahrbahn ragen, teilte die Polizei am frühen Samstagmorgen mit. Die Begutachtung des Schadensausmaßes durch Sturm »Zeynep« sei demnach für diesen Samstag bei Tageslicht geplant. Danach werde über das weitere Vorgehen entschieden. Die Polizei bat betroffene Verkehrsteilnehmer, auf die weiterhin frei befahrbare Rheinbrücke Rees-Kalkar auszuweichen.

Schlepper sichern Schiffe in Emden und Wilhelmshaven

3.15 Uhr: Mehrere Schlepper haben in den Häfen in Emden und in Wilhelmshaven größere Schiffe gesichert. Durch die hohen Windgeschwindigkeiten in der Nacht auf Samstag drohten mehrere Schiffe abzudriften, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei. Dies sei ein normaler Vorgang bei solch außergewöhnlichen Wetterlagen. Besonders die größeren Schiffe seien durch ihre Angriffsfläche gefährdet. Je nach Größe drückten mehrere Schlepper jeweils ein Schiff zurück gegen die Piere.

Sehr schwere Sturmflut am Samstagmorgen in Hamburg erwartet

2.16 Uhr: Der Hamburger Sturmflutwarndienst (WADI) rechnet mit einer sehr schweren Sturmflut am Samstagmorgen. Gegen 5.30 Uhr könnte der Pegel rund um St. Pauli auf 5,60 Meter über Normalhöhennull steigen, das entspricht 3,45 Meter über dem mittleren Hochwasser. Die Hamburger Hochwasserschutzanlagen schützen bis zu einer Höhe von mindestens 7,30 Meter über Normalhöhennull. Teile der Landungsbrücken rund um den Fischmarkt und HafenCity würden allerdings unter Wasser stehen.

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Mehrere Hundert Feuerwehr-Einsätze wegen Sturmschäden in Berlin

1.06 Uhr: Die Feuerwehr in Berlin ist wegen Sturmschäden in der Nacht zum Samstag zu mehreren Hundert Einsätzen gerufen worden. Genaue Zahlen könne er noch nicht nennen, aber die Feuerwehr sei stark beschäftigt gewesen, sagte ein Sprecher. Es seien Bäume entwurzelt worden und stellenweise gegen Gebäude gestürzt, Dächer wurden beschädigt und dicke Äste herabgeweht. »Das war querbeet alles, was bei einem Sturm immer ist.« Die Lage sollte sich den Vorhersagen zufolge in der Hauptstadt erst in den frühen Morgenstunden entspannen.

Deutscher Wetterdienst hebt Unwetterwarnung für Thüringen auf

0.58 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat die Unwetterwarnung für Thüringen aufgehoben. Somit lag für die restliche Nacht zum Samstag keine Warnung vor orkanartigen Böen mehr vor, wie der DWD mitteilte. Seit Freitagabend hatten die Meteorologen landesweit gewarnt, dass der Sturm Bäume entwurzeln oder Dächer beschädigen könne. Am Abend hatte der Wind laut Polizei mehrere Fahrzeuge umgeweht.

»Zeynep« bringt extreme Orkanböen – Höchstwert auf dem Brocken

0.56 Uhr: Der Sturm «Zeynep» hat Deutschland am Freitagabend extreme Orkanböen gebracht. Die stärkste Böe wurde auf dem Brocken im Harz gemessen mit 145,8 Kilometer pro Stunde, wie eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mitteilte. An der Nordseeküste in Büsum wurde mit 143,3 Kilometer pro Stunde ein ähnlich hoher Wert gemessen. Aber auch in anderen Landesteilen wurden Orkanböen registriert, so auf dem Feldberg im Schwarzwald (137,5), auf dem Großen Arber in Bayern (130,7) und in Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern. Im Norden sollte der Orkan noch bis zum frühen Morgen anhalten.

Baum stürzt in Niedersachsen auf Oberleitung

00.41 Uhr: Der Sturm hat im Landkreis Aurich in Niedersachsen einen Baum auf eine Oberleitung der Bahn gedrückt. Wie ein Feuerwehrsprecher bestätigte, musste der Bereich am späten Freitagabend weiträumig abgesperrt werden. Die Reparatur könnte mehrere Tage in Anspruch nehmen. Die B72 wurde auch zwischenzeitlich gesperrt, große Bäume seien auf die Bundesstraße gestürzt, sagte der Sprecher.

Zwei Tote bei Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen

00.33 Uhr: Bei Verkehrsunfällen sind im Kreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen am Freitagabend zwei Autofahrer ums Leben gekommen. Auf der Bundesstraße 54 bei Altenberge prallte ein Wagen gegen einen quer auf der Fahrbahn liegenden Baum, der während des Sturms umgestürzt war, wie ein Polizeisprecher am Abend mitteilte . Der 56-jährige Fahrer sei im Auto eingeklemmt worden und habe den Angaben zufolge nicht auf Ansprachen reagiert. Er starb demnach noch am Unfallort.

Die Bundesstraße 54 soll laut Polizei wegen weiterer umgestürzter Bäume bis mindestens Samstag 8.00 Uhr gesperrt bleiben. Zuvor hatte der WDR  darüber berichtet.

Etwa zur selben Zeit war ein Mann mit seinem Wagen in Saerbeck unterwegs, als das Fahrzeug sich nach Angaben der Polizei  überschlug. Der 33-Jährige sei am Unfallort gestorben. Die Ursache des Unfalls war zunächst unklar, vermutlich sei das Auto von einer Windböe erfasst worden, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Abend.

»Zeynep« wütet in Europa: Mindestens sieben Sturmtote – Hunderttausende Haushalte ohne Strom

Samstag 00.17 Uhr: Das Orkantief »Zeynep« hat Europa mit Wucht getroffen. Mehrere Menschen kamen infolge der heftigen Böen ums Leben. Vielerorts richtete der Sturm Zerstörungen an. Hunderttausende Haushalte hatten keinen Strom. Lesen Sie hier mehr zur Unwetter-Lage in Europa.

Viele Einsätze in Rheinland-Pfalz

Freitag 23.47 Uhr: Das Orkantief »Zeynep« hat auch in Rheinland-Pfalz seine Spuren hinterlassen. Bäume stürzten um, mancherorts fiel der Strom zeitweise aus, auch der Zugverkehr wurde beeinträchtigt.

In der Landeshauptstadt Mainz sowie in den Landkreisen Mainz-Bingen und Alzey-Worms seien bis zum frühen Abend rund 40 unwetterbedingte Einsätze nötig gewesen, teilte die Feuerwehr in Mainz mit.

Im Landkreis Ahrweiler wurden ein Traktorfahrer und seine Beifahrerin auf der Bundesstraße 267 bei Dernau leicht verletzt, als durch Sturmböen ein zunächst unbekannter Gegenstand gegen die Frontscheibe schlug. Das berichtete die Polizeiinspektion Bad Neuenahr-Ahrweiler .

Für das Dienstgebiet des Polizeipräsidiums Trier sagte ein Sprecher, es seien »jede Menge Bäume« umgestürzt. In der Eifel fiel bei Daun ein Baum auf das Auto eines Mannes, der 57 Jahre alte Fahrer blieb unverletzt.

Straßensperrungen in Sachsen wegen umgestürzter Bäume

23.41 Uhr: Der Sturm hat in Sachsen zahlreiche Bäume entwurzelt. Die Hindernisse blockierten laut Verkehrswarndienst  etliche Straßen im Land. Unter anderem waren die Bundesstraße 92 nahe der tschechischen Grenze bei Schönberg, die Bundesstraße 180 bei Erdmannsdorf in Mittelsachsen und die Staatsstraße 261 nahe dem Thermalbad Wiesenbad gesperrt. Die Polizei rief alle Autofahrer zu besonders vorsichtigem Fahren auf.

Lose Dachteile und umgestürzte Bäume im Südwesten

23.32 Uhr: Auch in Baden-Württemberg richtet »Zeynep« Schäden an. Rund 60 Quadratmeter Blechdach löste der starke Wind in Stuttgart, wie die Feuerwehr mitteilte. Dabei stürzten zwei Schornsteine auf die Straße, mehrere parkende Fahrzeuge wurden beschädigt. Umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste versperrten Straßen und Schienen – auch die Stadtbahn fiel laut Polizei für kurze Zeit aus. »Verletzte oder Tote haben wir aber nicht«, sagte ein Polizeisprecher in Stuttgart.

In Freiburg stürzte nach Angaben der Polizei ein Baum auf eine Stromleitung, im Stadtteil Lehen fiel für eine Dreiviertelstunde der Strom aus. In Karlsruhe lösten sich einige Ziegel von einem Kirchturm. Es sei jedoch niemand verletzt worden, versicherte ein Polizeisprecher. Das Kirchendach sei gesichert, der Platz rund um die Kirche bleibe aber voraussichtlich bis Montag gesperrt. Außerdem sei ein Baum in die Oberleitung der Stadtbahn gestürzt. Der Karlsruher Verkehrsverbund richtete einen Ersatzverkehr ein.

Die Bahn stellte den Verkehr in Nordbaden wegen Sturmschäden an der Oberleitung teilweise ein. Die Bahnen zwischen Meckesheim und Aglasterhausen sowie zwischen Neckargemünd und Eppingen fuhren für mehrere Stunden nicht mehr.

Stuttgart: Abgedecktes Dach auf der Straße

Stuttgart: Abgedecktes Dach auf der Straße

Foto:

Andreas Rosar / dpa

Vier Verletzte durch umstürzende Bäume in Hessen

23.18 Uhr: Bei zwei Autounfällen wegen umgestürzter Bäume sind im hessischen Lahn-Dill-Kreis vier Menschen verletzt worden. Das teilte eine Sprecherin des Kreisausschusses mit. Der erste Unfall ereignete sich demnach auf der Landstraße 3451 bei Braunfels. Hier habe die Feuerwehr die beiden eingeschlossenen Fahrzeuginsassen befreien müssen, hieß es. Ein weiterer Baum sei zwischen Hüttenberg-Weidenhausen und Wetzlar auf einen Wagen gestürzt. Auch hier wurden demnach zwei Menschen im Auto eingeschlossen.

Das Sturmtief »Zeynep« habe für etliche weitere Schäden gesorgt, zu denen die Feuerwehren im Lahn-Dill-Kreis ausrücken mussten, hieß es.

Bahnreisende müssen auch am Samstag mit Einschränkungen rechnen

23.16 Uhr: Bahnreisende in Deutschland müssen wegen der Auswirkungen des Sturms »Zeynep« auch am Samstag noch mit Einschränkungen rechnen. Im Norden Deutschlands war der Zugverkehr am Freitag bis mindestens zum Betriebsschluss eingestellt worden. Bevor der Verkehr wieder aufgenommen werden könne, seien erst »umfangreiche Erkundungsfahrten« nötig, teilt die Deutsche Bahn mit.

Eine Übersicht über eventuelle Schäden hatte die Bahn am Freitagabend noch nicht. Der Sturm sollte laut Deutschem Wetterdienst erst in der zweiten Nachthälfte allmählich abflauen.

Zahlreiche Bäume in Sachsen-Anhalt umgestürzt

22.55 Uhr: Der Sturm hat Sachsen-Anhalt mit großer Wucht erreicht. »Es stürmt ordentlich. Die Feuerwehr ist zahlreich im Einsatz«, sagte ein Sprecher der Polizeiinspektion in Stendal. Der Sturm habe vielerorts Bäume umstürzen lassen. Es habe auch einige Unfälle deswegen gegeben. Verletzte wurden zunächst aber nicht gemeldet.

»Zeynep« ist da: Umstürzende Bäume und torkelnde Jets

22.38 Uhr: Ein Boot in Brighton hängt im Zaun, und am Flughafen von Hannover hat ein Pilot Schwierigkeiten bei der Landung: Der Sturm hat den Kontinent erreicht. Fotos zeigen die ersten Zerstörungen.

Fotostrecke

»Zeynep« tobt über Deutschland

Foto: Axel Heimken / dpa

Zahl der Rettungseinsätze nimmt im Norden zu

22.22 Uhr: Die Zahl der sturmbedingten Rettungseinsätze der Feuerwehr im Norden Deutschlands steigt. Die kooperative Regionalleitstelle West in Elmshorn in Schleswig-Holstein meldete zwischen 18.00 und 21.00 Uhr bereits 130 Einsätze. Derzeit klingele das Telefon alle zwei Minuten, twitterte die Leitstelle am Abend. Die Feuerwehr Hamburg verwies auf 103 Einsätze seit 17.00 Uhr und die Integrierte Regionalleitstelle Süd in Bad Oldesloe verzeichnete 110 Einsätze.

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So sieht die Sturmlage in der Nacht auf Samstag aus: Die Einschätzung von Kachelmannwetter

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NRW: Zugausfälle und umgestürzte Bäume

22.00 Uhr: In Nordrhein-Westfalen hat der Sturm schon etliche Spuren hinterlassen. Bäume, Bauzäune und Straßenschilder fielen um. Im Zugverkehr gab es starke Beeinträchtigungen. Am Freitagnachmittag stellte die Deutsche Bahn erst den Regionalverkehr in dem Bundesland komplett ein, wie ein Sprecher sagte. Später wurde auch der Fernverkehr  im ganzen Land eingestellt, wie die Bahn auf Twitter mitteilt.

In Solingen wurde ein Mensch durch herabfallende Dachziegel verletzt, wie ein Stadt-Sprecher sagte. In Mülheim an der Ruhr stürzten nach Angaben der Feuerwehr mehrere 25 Meter hohe Buchen aus einem Waldstück quer über die Straße und landeten auf Hausdächern. Die Bewohner mussten die Gebäude verlassen.

»In NRW ist die Kaltfront durchgezogen«, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) . Auf dem Kahlen Asten im Sauerland habe der Sturm eine Spitzengeschwindigkeit von 120 Kilometern pro Stunde erreicht. In Gütersloh seien Windgeschwindigkeiten von 119, in Köln von 115 Kilometern pro Stunde gemessen worden. Im Laufe der Nacht werde die Lage sich in Nordrhein-Westfalen langsam entspannen.

Köln: Regen peitscht durch die Straßen

Köln: Regen peitscht durch die Straßen

Foto: Ying Tang / NurPhoto / IMAGO

Polizei evakuiert Gebiete in Bremen

21.48 Uhr: Die Polizei hat mehrere Gebiete in Bremen evakuiert. Es bestehe Überschwemmungsgefahr, teilten die Einsatzkräfte mit . Die Bereiche Pauliner Marsch, Stadtwerder und Rablinghauser Deich würden daher evakuiert. Die Menschen wurden demnach per Lautsprecherdurchsage aufgefordert, die Gegend zu verlassen und zu meiden. Es handele sich überwiegend um Kleingartenanlagen. Zudem hätten umgestürzte Bäume und Bauzäune, herabfallende Äste und umherwehende Verkehrsschilder Einsätze ausgelöst.

Berliner Feuerwehr ruft Ausnahmezustand aus

21.35 Uhr: Die Berliner Feuerwehr hat wegen des Sturms erneut den Ausnahmezustand ausgerufen. Nach Angaben eines Sprechers gab es seit 20.00 Uhr 68 Einsätze. »Viele Dinge, die nicht gesichert sind, fliegen jetzt durch die Gegend, etwa an Baustellen«, hieß es. Ausnahmezustand bedeutet in diesem Fall, dass so viele Alarmrufe eingehen, dass sie nicht mehr – wie sonst üblich – nacheinander abgearbeitet werden können, sondern andere Prioritäten gesetzt werden. Das kommt häufiger vor.

Die Feuerwehr in der Hauptstadt hatte bereits in der Nacht zu Donnerstag und dann am Donnerstagvormittag den Ausnahmezustand ausgerufen. Binnen 24 Stunden hatte es demnach mehr als 1360 wetterbedingte Einsätze gegeben.

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Mindestens sieben Tote in Europa

21.30 Uhr: Europa zählt mehrere Sturmtote. Durch den international »Eunice« und in Deutschland »Zeynep« genannten Sturm kamen in Großbritannien, Irland, Belgien und den Niederlanden mindestens sieben Menschen ums Leben.

Im Norden Londons starb nach Angaben der Polizei eine junge Frau in einem Auto, nachdem ein Baum auf das Fahrzeug gestürzt war. Im Nordwesten Englands kam der örtlichen Polizei zufolge ein Mann ums Leben, nachdem Trümmerteile auf die Windschutzscheibe seines Fahrzeugs gefallen waren. Auch im Südosten des Landes starb ein junger Mann. In Irland wurde ein älterer Mann von einen Baum erschlagen.

In den Niederlanden kostete das Unwetter mindestens drei Menschen das Leben. In Amsterdam wurde ein Mensch von einem umstürzenden Baum erschlagen, teilte die Feuerwehr mit. Wenige Stunden später wurde ein Fahrradfahrer im Süden der Stadt von einem Baum getötet. In Diemen im Osten der Hauptstadt starb ein Mensch, nachdem ein Baum auf sein Auto gefallen war. In Belgien starb ein 79-Jähriger offenbar, nachdem der Wind ihn von seinem Hausboot ins Wasser geweht hatte.

Baukran droht umzukippen – Häuser in Aurich evakuiert

21.05 Uhr: Weil ein Baukran in Aurich in Ostfriesland umzukippen droht, sind dort zwei Einfamilienhäuser evakuiert worden. »Er drehte und neigte sich erheblich, wir mussten auch die Baufirma hinzuziehen«, sagte ein Feuerwehrsprecher. Details zur Lage vor Ort nannte er zunächst nicht.

Wegen des heftigen Sturms seien bis zum Abend im Kreis Aurich rund 70 Einsätze zu verzeichnen gewesen. Im Kreis Leer seien es bislang mehr als 100 Einsätze gewesen. Bäume seien auf Häuser gestürzt. Eine Eiche krachte in Aurich in ein Haus. Carports und Dächer mussten von den Einsatzkräften gesichert werden. Beim Technischen Hilfswerk (THW) in der Region im Nordwesten Niedersachsens herrschte Voralarm wegen des Orkans »Zeynep«.

Baum stürzt auf fahrendes Auto – zwei Verletzte

20.40 Uhr: Ein durch das Orkantief »Zeynep« entwurzelter Baum ist in Osthessen auf ein fahrendes Auto gestürzt und hat die Fahrerin leicht und den Beifahrer schwer verletzt. Das teilte das Polizeipräsidium in Fulda mit . Demnach waren die 24 Jahre alte Frau und der 26 Jahre alte Mann auf der A7 bei Haunetal-Wehrda unterwegs, als der etwa zehn Meter hohe Nadelbaum auf das Dach des Wagens fiel. Die Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht. Am Wagen entstand demnach ein Schaden von etwa 10.000 Euro.

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Rund 130.000 Haushalte in Nordfrankreich ohne Strom

20.33 Uhr: Nach heftigem Sturmwetter sind in Nordfrankreich rund 130.000 Haushalte ohne Strom. Wie der Netzbetreiber Enedis mitteilte, rückten rund 700 Techniker mit schweren Fahrzeugen aus, um die Stromversorgung wieder herzustellen und Schäden am Leitungsnetz zu beheben. Der Wetterdienst hob unterdessen die Unwetterwarnung für fünf Departements im Norden wieder auf. Tagsüber war vor Windgeschwindigkeiten bis zu 140 Kilometern pro Stunde und bis zu vier Meter hohe Wellen an der Küste gewarnt worden. In der Nacht wurde aber weiter mit heftigem Niederschlag an der Küste und sehr starkem Wind gerechnet.

Für vom Sturm betroffene Gebiete kündigte Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin das Ausrufen des Katastrophenfalls an, um Entschädigungen zu erleichtern. Wie die Zeitung »Le Parisien«  berichtet, kam es zu erheblichen Schäden. Drei Menschen wurden schwer und acht weitere leicht verletzt, heißt es unter Verweis auf die Präfektur.

Sturm an der Küste Frankreichs

Sturm an der Küste Frankreichs

Foto: SAMEER AL-DOUMY / AFP

Sturm bläst Fahrzeuge von der Straße

20.25 Uhr: Sturmböen des Orkantiefs »Zeynep« haben in Thüringen Fahrzeuge nördlich von Erfurt zum Umkippen gebracht. Auf der Bundesstraße 4 bei Greußen im Kyffhäuserkreis sei ein Auto mit Anhänger regelrecht von der Straße geblasen worden, sagte ein Sprecher der Landeseinsatzzentrale in Erfurt auf Anfrage. Bei Straußfurt sei ein Transporter vom Wind umgekippt worden. Menschen seien dabei nicht verletzt worden.

In Südwestthüringen entwurzelte der Sturm an verschiedenen Orten Bäume, er riss Äste oder ganze Kronen ab. Teile einer Holzhütte seien durch die Luft geflogen.

Vorboten des Orkantiefs »Zeynep« drücken mit Stärke 9 in den Norden

19.45 Uhr: In Norddeutschland haben die Vorboten des Sturmtiefs »Zeynep« viel Kraft gezeigt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldete für 17.00 Uhr auf den Inseln Helgoland und Sylt Böen der Stärke 9, in Hamburg-Fuhlsbüttel wurden Böen der Windstärke 8 gemessen.

Für den Abend und die Nacht warnt der DWD vor extremen Orkanböen der Stärke 12 an der Nordsee mit bis zu 160 Kilometern pro Stunde. Hamburg und Schleswig-Holstein bereiteten sich außer auf den Orkan auch auf eine Sturmflut vor. Für die Hansestadt kündigt der DWD orkanartige Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 115 Kilometern pro Stunde an.

An der Nordseeküste soll es eine Sturmflut geben, in Hamburg nach der Prognose des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) eine schwere Sturmflut mit Wasserständen von drei Metern über dem normalen Hochwasser in der Nacht zu Samstag. Der höchste Wasserstand werde wahrscheinlich zwischen 5.00 Uhr und 6.00 Uhr am Samstagmorgen erreicht, sagte Bernd Brügge vom Bundesamt.

Liverpool: Mann stirbt wegen umherfliegender Trümmerteile

19.40 Uhr: Ein Mann ist in der englischen Stadt Liverpool durch umherfliegende Trümmerteile getötet worden. Die Trümmer hätten die Windschutzscheibe eines Fahrzeugs durchschlagen und einen um die 50 Jahre alten Mann verletzt, teilte die Polizei mit . Rettungskräfte vor Ort hätten den Mann am Unfallort für tot erklärt. Der Fahrer sei nicht verletzt worden. Die Ermittlungen dauern an. Um was für eine Art von Trümmern es sich handelte, ist bislang nicht bekannt.

London: Baum trifft Auto – Frau tot

19.30 Uhr: Eine Frau ist in der englischen Hauptstadt London durch einen umstürzenden Baum getötet worden. Der Baum sei auf ein Auto gefallen und habe die Beifahrerin getroffen, teilte die Polizei mit. Sie sei noch am Unfallort für tot erklärt worden. Der Autofahrer sei mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden.

Amsterdam: Autofahrer fährt unter umstürzendem Baum durch

19.22 Uhr: Dieser Autofahrer in der niederländischen Hauptstadt Amsterdam hatte Glück, dass er nicht von einem umstürzenden Baum getroffen wurde. Die Niederlande zählen bislang drei Tote durch den Sturm.

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»Eunice« schüttelt Flugzeuge durch

19.16 Uhr: Sturm »Eunice«, wie er in Großbritannien heißt, hat am Londoner Flughafen Heathrow Schwierigkeiten bei Landungen von Flugzeugen ausgelöst.

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Dadurch erlebte auch ein eher nischiger YouTube-Kanal seine Sternstunde: Auf dem Kanal Big Jet TV  verfolgten über Stunden jeweils deutlich mehr als 100.000 Zuschauerinnen und Zuschauer zugleich, wie auf dem Flughafen Flugzeuge landeten. Zeitweise waren sogar rund 200.000 Nutzerinnen und Nutzer der Videoplattform live dabei. (Den kürzlich zu Ende gegangenen Livestream finden Sie hier , er lässt sich auch im Nachhinein noch anschauen.)

Niederlande melden dritten Toten

19.13 Uhr: Ein Fahrradfahrer ist in der niederländischen Hauptstadt Amsterdam von einem umstürzenden Baum getötet worden. Das teilte die Feuerwehr mit. Zuvor hatten die Niederlande bereits zwei Tote durch den Sturm gemeldet.

Sturmtief-Schäden: »Ylenia« kostet deutsche Versicherer wohl 500 Millionen Euro

18.45 Uhr: Wintersturm »Ylenia«, der vor »Zeynep« durch Deutschland zog, könnte die Versicherer des Landes eine halbe Milliarde Euro kosten. Das schätzt die auf Versicherungsmathematik spezialisierte Unternehmensberatung Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) in Köln. Nahezu alle Regionen Deutschlands seien von dem Sturm getroffen worden, teilten die Experten mit. Eine Schadensumme dieser Größe komme alle ein bis zwei Jahre vor.

Belgien: Mann stürzt ins Wasser und stirbt

18.39 Uhr: Ein 79 Jahre alter Mann ist in der belgischen Stadt Ypern ums Leben gekommen. Das berichten mehrere Medien, darunter der Fernsehsender VTM und »Het Nieuwsblad« . Der Mann sei durch den starken Wind offenbar von seinem Hausboot geweht worden und ins Wasser gestürzt. Rettungskräfte hätten ihn wiederbelebt. Er sei im Krankenhaus jedoch seinen Verletzungen erlegen.

Großer Baum begräbt zwei Autos unter sich – Kind leicht verletzt

18.32 Uhr: Ein Baum ist in Hamburg im Sturm auf zwei parkende Autos gestürzt und hat ein Kind leicht verletzt. Es sei mit dem Fahrrad unterwegs gewesen, als der Baum umfiel, sagte ein Polizeisprecher. Die Umgebung sei abgesperrt worden, Baum und Äste bedeckten eine Fläche von rund 200 Quadratmetern.

Ein Sturm-Todesopfer in Irland

18.24 Uhr: Im schweren Sturm ist in Irland ein Mann von einem umstürzenden Baum getroffen worden und ums Leben gekommen. Der Beschäftigte der Stadt Wexford, ein Mann in seinen Sechzigern, war draußen im Einsatz, als das Unglück passierte, wie die Polizei mitteilt.

Das auch in Deutschland für Chaos sorgende Sturmtief »Zeynep«, das in Großbritannien und Irland »Eunice« heißt, schnitt auf der irischen Insel rund 80.000 Haushalte und Betriebe von der Stromversorgung ab. Viele Straßen sind durch umgestürzte Bäume oder andere Schäden blockiert. Etliche Flüge von Dublin und Cork aus sowie Fährverbindungen wurden gestrichen. Am Leuchtturm Roches Point am Hafen von Cork wurden zeitweise Windgeschwindigkeiten von 137 Kilometern pro Stunde gemessen.

A7 in Hamburg teilweise überspült – Spur Richtung Süden gesperrt

18.10 Uhr: Starkregen als Vorbote des Orkantiefs »Zeynep« hat die Autobahn 7 in Hamburg südlich des Elbtunnels teilweise so stark überflutet, dass eine Spur gesperrt wurde. Ehe das Wasser nicht abgepumpt worden sei, könne die Spur nicht genutzt werden, sagte ein Sprecher der Verkehrsleitzentrale. Richtung Süden stünden nur zwei Tunnelfahrbahnen zur Verfügung, in Richtung Norden seien es drei. Laut NDR-Verkehrsinfo kamen die Autos zwischen Hamburg-Stellingen und dem Elbtunnel auf rund fünf Kilometern nur stockend voran.

Zwei Tote in den Niederlanden

17.12 Uhr: Die Niederlande melden am Freitagnachmittag zwei Tote durch den Sturm. In der niederländischen Hauptstadt Amsterdam sei ein Mensch von einem umstürzenden Baum erschlagen worden, teilten die Behörden mit. In der Gemeinde Diemen sei zudem ein Mensch ums Leben gekommen, als ein Baum auf ein Auto gefallen sei, berichtet der »Telegraaf«  unter Berufung auf die Feuerwehr.

Der Sturm mit orkanartigen Böen legte das öffentliche Leben in großen Teilen des Landes lahm. Bäume wurden entwurzelt, Dächer abgedeckt und Lastwagen stürzten um. In Den Haag blies der Wind das Dach vom Fußballstadion. Der Zug- und öffentliche Nahverkehr wurden eingestellt. Schulen sowie Test- und Impfzentren schlossen. Die extremen Wetterbedingungen haben auch Ausfälle und Verspätungen am Amsterdamer Flughafen Schiphol zur Folge.

Der Wetterdienst KNMI hat für die Küstenprovinzen im Westen und weite Gebiete im Norden die höchste Warnstufe Code Rot verhängt. Der Wetterdienst warnt vor »gefährlichen Situationen« und Windgeschwindigkeiten bis zu 130 Kilometern pro Stunde.

Lagermauer der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen teilweise eingestürzt

16.40 Uhr: Das Sturmtief »Ylenia« hat die historische Lagermauer in der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Sachsenhausen in Oranienburg teilweise zum Einsturz gebracht. Das teilte die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten mit. Betroffen seien auf etwa 200 Metern Länge Teile der rund 2,80 Meter hohen östlichen Lagermauer, die das Häftlingslager des KZ Sachsenhausen umschloss.

Der Schaden lasse sich noch nicht beziffern, bewege sich aber nach Schätzungen eines Experten aus der Liegenschaftsabteilung der Stiftung vermutlich im sechsstelligen Bereich.

Die 1937 in Nazi-Deutschland errichtete, weitgehend original erhaltene Lagermauer war Teil der Sicherungsanlagen, die das Häftlingslager umgaben. Sie bestanden den Angaben zufolge aus einem Todesstreifen, den die Häftlinge nicht betreten durften, einem elektrisch geladenen Zaun, dem Postengang und der Lagermauer. Bereits in der Vergangenheit sei die Mauer mehrfach durch Orkanstürme beschädigt worden, heißt es.

Wuppertaler Schwebebahn steht still

16.37 Uhr: In Wuppertal hat der Sturm am Freitagnachmittag vorübergehend die Schwebebahn lahmgelegt. Ein Ast sei auf eine Bahn gefallen und habe sich im Stromabnehmer verklemmt, sagte ein Sprecher der Wuppertaler Stadtwerke (WSW). Die Fahrzeuge stehen den Angaben zufolge in den Stationen. Alle Fahrgäste hätten aussteigen können. Sobald der Ast beseitigt sei, solle der Betrieb wieder aufgenommen werden.

jan/ptz/jpz/dpa/AFP/Reuters