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26. Juli 2012, 16:15 Uhr

30 Millionen Euro Schaden

Weggeworfene Zigarette führte zu Brand in Krefeld 

Das Feuer war erst nach vier Tage völlständig gelöscht, der Schaden enorm. Jetzt steht fest: Eine weggeworfene Zigarettenkippe hat den Großbrand in einer Krefelder Holzhandlung ausgelöst. Verursacher soll ein 57 Jahre alter Mann sein, haben die Ermittlungen der Polizei ergeben.

Krefeld - Der mutmaßliche Täter muss wegen fahrlässiger Brandstiftung mit Schadensersatz-Forderungen in Millionenhöhe rechnen. Den Großbrand in einem Krefelder Holzfachmarkt mit einem Schaden von rund 30 Millionen Euro hat eine achtlos weggeworfene Zigarette ausgelöst. Die Polizei in Krefeld hat nach eigenen Angaben einen 57 Jahre alten Mann als Verursacher ermittelt.

Der Mann habe ausgesagt, am 9. Juli gegen 17 Uhr im Bereich der Gartenausstellung in der Holzhandlung geraucht und seine Zigarette nicht richtig ausgemacht zu haben. Dort war das Feuer ausgebrochen. Drei Stunden später ging der Feueralarm ein.

Der Brand in dem Gewerbegebiet war erst nach vier Tagen vollständig gelöscht. Etwa 1500 Mitarbeiter von Feuerwehr, Polizei, Technischem Hilfswerk und Rotem Kreuz waren im Einsatz. Es sei der größte Brand in Krefeld seit dem Zweiten Weltkrieg gewesen, sagte Polizeisprecher Dietmar Greger. Die 20 Meter hohen Flammen hatten das Fabrikations- und das Geschäftsgebäude der Holzhandlung in Schutt und Asche gelegt. Durch Funkenflug entstanden in dem Gewerbegebiet etliche weitere Feuer.

Bei der Suche nach der Ursache hatten die Brandermittler der Krefelder Kriminalpolizei etwa 40 Zeugen befragt - vor allem Kunden und Mitarbeiter der umliegenden Betriebe. Dabei waren sie auf den 57-Jährigen gestoßen.

wit/dpa/dapd

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