Herde auf den Gleisen Passagierzug in Israel tötet 14 Dromedare

Eine Kamelherde ist im Süden Israels von einem Passagierzug erfasst worden. Dabei starben 14 Tiere, wie der staatliche Rundfunk meldet. Menschen kamen nicht zu Schaden, der Zug konnte seine Fahrt fortsetzen.

Dromedare in der Negev-Wüste (Archivbild): Vom Lokführer zu spät gesehen
REUTERS

Dromedare in der Negev-Wüste (Archivbild): Vom Lokführer zu spät gesehen


Jerusalem - Im Süden Israels hat ein Passagierzug eine Kamelherde auf den Gleisen erfasst und dabei 14 Tiere getötet. Wie der staatliche Rundfunk meldet, ereignete sich der Unfall in der Nacht auf der Strecke zwischen den Städten Dimona und Beerscheba in der Negev-Wüste.

Die Herde habe nahe der Beduinensiedlung Segev Schalom auf der unbeleuchteten Strecke gestanden und sei vom Lokführer zu spät gesehen worden, hieß es. Der Zug konnte nach einem kurzen Zwischenstopp seine Fahrt nach Beerscheba fortsetzen. Passagiere seien nicht verletzt worden, berichtete der Sender.

Nach Angaben der Zeitung "Jewish Press" geraten Dromedare in der Negev-Wüste regelmäßig auf Straßen und Bahnanlagen. Beduinen würden in dem Gebiet Kamelherden züchten.

rls/AFP

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