Skiunglücke Frau nach Sturz an der Zugspitze schwer verletzt

Zwei Frauen sind am Wochenende beim Sport in den Bergen verunglückt. Eine Skifahrerin wurde bei einem Sturz an der Zugspitze schwer verletzt, in der Slowakei rutschte eine 29-Jährige in die Tiefe.
An der Zugspitze kommt es immer wieder zu Unglücksfällen

An der Zugspitze kommt es immer wieder zu Unglücksfällen

Foto: EyesWideOpen / Getty Images

Eine Skifahrerin ist bei einer Abfahrt an der Zugspitze schwer verletzt worden. Ein anderer Skifahrer hatte die Frau am Samstag im Bereich des Gipfels Wetterwandeck mit schweren Verletzungen hinter einer Kuppe liegend entdeckt. Warum die 30-Jährige aus Nordrhein-Westfalen stürzte, war nach Polizeiangaben vom Sonntag vorerst unklar. Die Frau, die bei der Abfahrt nahe Deutschlands höchstem Berg einen Helm trug, kam mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus.

Wiederbelebungsversuche kamen zu spät

In der slowakischen Tatra ist zudem eine 29 Jahre alte Bergtouristin rund 400 Meter in die Tiefe gestürzt und gestorben. Wie der Bergrettungsdienst HZS auf seiner Internetseite mitteilte, war die aus der Ukraine stammende Frau auf einer Wanderung durch das Gebirgstal Mala studena dolina ausgerutscht und abgestürzt.

Zufällig vorbeikommende andere Wanderer versuchten die bewusstlose Frau zwar sofort durch Wiederbelebungsmaßnahmen zu retten, hatten dabei jedoch keinen Erfolg. Die danach eintreffende Besatzung eines Rettungshubschraubers konnte nur mehr den Tod der Frau feststellen.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version hieß es, die Skifahrerin an der Zugspitze sei ihren schweren Verletzungen erlegen. Die Polizei hat nun jedoch mitgeteilt, dass entgegen ihrer ersten Mitteilung die Frau nicht gestorben sei, sondern weiterhin mit schwersten Verletzungen im Krankenhaus behandelt werde. Wir haben den Text entsprechend angepasst.

flg/dpa/AFP