Zweiter Weltkrieg Gesunkenes deutsches U-Boot entdeckt

Ölfirmen sind im Golf von Mexiko auf das Wrack eines deutschen U-Bootes gestoßen. Die US-Marine hatte "U-166" im Zweiten Weltkrieg versenkt, nachdem es ein Passagierschiff angegriffen hatte.


Liegt in 1500 Metern Tiefe: Das Wrack des U-Boots "U-166"
AP

Liegt in 1500 Metern Tiefe: Das Wrack des U-Boots "U-166"

New Orleans - Das deutsche U-Boot aus dem Zweiten Weltkrieg lag in 1500 Metern Tiefe, teilten BP und Shell mit. Die Ölfirmen hatten "U-166" im vergangenen Monat rund 70 Kilometer vor der Mündung des Mississippi entdeckt, als sie auf dem Meeresgrund den Verlauf einer geplanten Unterwasser-Pipeline prüften.

Die Konzerne finanzierten daraufhin eine Tauchmission, um das Wrack zu filmen und zu identifizieren. Die Bundesregierung sei über den Fund informiert worden, teilten BP und Shell mit.

Von "U-166" versenkt: Die "SS Robert E. Lee"
AP

Von "U-166" versenkt: Die "SS Robert E. Lee"

"U-166" hatte am 30. Juli 1942 die "SS Robert E. Lee" angegriffen und versenkt. An Bord des amerikanische Passagierschiffs waren 400 Menschen, von denen 25 ums Leben kamen. Zwei Tage später griff die amerikanische Marine das deutsche U-Boot an. Es war das einzige, das im Golf von Mexiko versenkt wurde. Alle 52 Besatzungsmitglieder starben.



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