Südwestfrankreich Zwölfjährige erstickt in selbstgegrabenem Sandloch

Ein Mädchen ist am Strand des südfranzösischen Urlaubsortes Arcachon in einer Sandgrube tot aufgefunden worden. Die Zwölfjährige hatte das Loch selbst gegraben, war vermutlich hineingestürzt und verschüttet worden.


La Teste-de-Buch/Paris - Ein zwölfjähriges Mädchen ist in einem selbstgegrabenen Sandloch an einem Strand der französischen Atlantikküste erstickt. Die Grube war 1,20 Meter tief, wie die französische Regionalzeitung "Sud Ouest" berichtete. Erste Untersuchungen des Unfallortes ergaben, dass das Mädchen gestolpert und in die Grube gefallen war. Die Ermittler vermuten, dass Sand durch die Sturzbewegung auf das Mädchen gerutscht ist.

Das Kind aus Italien wurde am Sonntagabend in Teste-de-Buch bei Arcachon gefunden. Rettungskräfte versuchten vergeblich, das Mädchen wiederzubeleben. Die Zwölfjährige hatte in den Sandmassen keine Luft mehr bekommen. Im Juli war auf der Nordseeinsel Amrum bei einem ähnlichen Unfall ein zehnjähriger Junge aus Österreich erstickt.

fhu/dpa/AFP



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