Antonio López Pina hat dafür gesorgt, dass Spanien ein bisschen so ist wie Deutschland. Denn López Pina war von den spanischen Sozialdemokraten der PSOE in den Senat der verfassungsgebenden Versammlung geschickt worden. Als die Spanier Ende der Siebzigerjahre ihr Land von einer Diktatur in eine Demokratie umwandeln wollten, suchten sie nach Vorbildern für eine Verfassung. Sie fanden vor allem das Grundgesetz, das jetzt seinen 70. Geburtstag feiert.

López Pina ist ein emeritierter Professor für Verfassungsrecht. Er sitzt in seiner Wohnung am Rand von Madrid und erinnert sich in einem schönen Deutsch an jene Zeit. Da er auch in Deutschland studiert hatte, konnte er als einer der wenigen das Wort "konstruktives Misstrauensvotum" flüssig auf Deutsch sagen. Es wurde einer der wichtigsten Begriffe der Debatte.

López Pina war 1960 zum Studium nach München gegangen. Dort hörte er Vorlesungen von Theodor Maunz, der mit Kollegen den führenden Kommentar zum Grundgesetz schrieb, obwohl er während der

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