Die RWE-Leute machen ihr Kernkraftwerk noch immer klein, 15 Jahre nachdem sie angefangen haben, es abzureißen. Rohre, Betonkomponenten, Kabel, und was sonst noch so zur Atomruine von Mülheim-Kärlich gehört – fast alles muss zertrennt, zersägt, zerlegt werden. Damit es hineinpasst in die grauen Stahlkäfige.

120-100-80: So lauten, in Zentimetern, die Maße der Standardgitterboxen, die überall herumstehen für die Überreste des Meilers. "Das Kernkraftwerk wird so weit zerlegt, dass es in diesen Gitterboxen hinausbefördert werden kann", sagt Thomas Volmar, 50. Volmar ist ein RWE-Urgestein, seit über 20 Jahren im Konzern, einst war er Schichtleiter in Biblis. Er leitet die "Anlage Mülheim-Kärlich", wie der Stromversorger heute den abgeschalteten Meiler nennt. Der Maschinenbauingenieur muss nun zusammen mit 145 Mitarbeitern von RWE und Partnerfirmen hier aufräumen.

Die Metallkäfige passen mit ihren Standardmaßen genau in die Freimessanlage, die letzte Kontrollstelle. Wie ein Röntgengerät für Koffer

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