Die E-Mail stand ganz im Zeichen des heraufziehenden Wahlkampfs. Am 8. Januar 2013 informierte Bernd Lucke seine Mitstreiter über "wichtige Entwicklungen" bei der "Wahlalternative 2013", wie der Vorläufer der AfD damals hieß. Zu den Empfängern gehörte auch der spätere Parteichef Alexander Gauland.

Eine "große Herausforderung" sei die Wahl im Herbst, schrieb Lucke. Doch die Arbeit gehe voran. Schon jetzt hätten sich mehr als hundert Freiwillige gemeldet. Auch bei den Spenden konnte Lucke einen Erfolg vermelden: "Wir haben Aussicht auf deutlich bessere Finanzausstattung", so der Ökonomieprofessor. Über eine Münchner PR-Agentur könne man mit einem Kreis von "politisch interessierten Mittelständlern" in Kontakt kommen, die "schwerpunktmäßig die Wahlalternative fördern" wollten. "Das wird zwar kein sechsstelliger Betrag Bargeld sein, weil ein Teil der Förderung aus Pressekonferenzen bestehen wird", schrieb Lucke, "aber PKs sind auch wichtig, und Bargeld wird hoffentlich auch dabei sein."

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 49/2019.
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