Andreas Kalbitz sitzt vor der blauen Wand der Bundespressekonferenz und ist schlecht gelaunt. Es ist der Tag nach der Landtagswahl in Brandenburg im September, die AfD ist zweitstärkste Kraft geworden. Spitzenkandidat Kalbitz könnte zufrieden sein, doch ihm passen die Fragen nicht, die man ihm stellt.

Vor der Wahl hatte es viele Berichte über Kalbitz und seine Vergangenheit in der rechtsextremen Szene gegeben, in der er mehr als sein halbes Leben verbrachte. Der AfD-Mann ist genervt: "Ich habe keine rechtsextreme Biografie", sagt er. Er sei lange Jahre in der Jungen Union und der CSU gewesen, dann habe er zwölf Jahre lang Dienst als Soldat geleistet: "Ich habe mehr Einsatz für diese Demokratie gebracht, praktisch, als viele andere", sagt er.

Einsatz für die Demokratie? Daran gab es schon bei der Bundeswehr, wo Kalbitz zwischen 1994 und 2005 Soldat auf Zeit war, offensichtlich Zweifel.

Nach Informationen des SPIEGEL war Fallschirmjäger Kalbitz im Visier des Militärischen Abschirmdienstes (MAD).

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 46/2019.
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