SPIEGEL: Nach sieben Verhandlungsrunden zwischen USA und Taliban sollen am Sonntag in Katar erstmals Vertreter der afghanischen Regierung und der Taliban aufeinandertreffen. Wie kam es dazu?

Rabbani: Bisher wollten die Taliban nur mit den Amerikanern sprechen, sie erkennen die afghanische Regierung nicht an. Jetzt kommen rund 60 Taliban und afghanische Regierungsvertreter zusammen.

SPIEGEL: Woher dieser Sinneswandel?

Rabbani: Die Regierungsvertreter aus Kabul treten nicht als offizielle Repräsentanten auf, sondern als Privatpersonen – ein Kompromiss, mit dem beide Seiten leben können. Vermittelt wurde dieser maßgeblich durch die Deutschen, konkret durch den deutschen Sonderbeauftragten für die Region, Markus Potzel.

SPIEGEL: Woran scheiterten die Gespräche bisher?

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 28/2019.
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