Vor 25 Jahren kostete ein Kilogramm Bananen gut zwei Mark. Dann stiegen die Preise – der Treibstoff für den Schiffstransport, das Papier für die Kartons, die Pestizide wurden teurer. Sogar der mickrige Lohn für die Pflücker in den Ländern Mittel- und Südamerikas stieg ein wenig.

Heute gibt es das Kilo Bananen im Discounter zum Schleuderpreis – mitunter für 88 Cent. Und die Früchte tragen auch noch das grüne Siegel einer Umweltschutzorganisation. Wie ist das möglich? Größere Schiffe und gebündelte Einkaufsmacht allein können solche Angebote kaum erklären.

Der Bananenpreis, heißt es im Handel, zieht die Kunden in die Läden. Ähnlich wie der Preis für ein Pfund Kaffee oder einen Liter Milch. Und je weiter er unter einem Euro liegt, desto klarer die Botschaft: Hier ist es billig.

Aldi setzt auf diese Botschaft. Und Aldi ist mächtig. Schätzungsweise neun Millionen Kartons Bananen kauft und verkauft der Discounter pro Jahr. Im Herbst sickerte durch, dass Aldi den ohnehin schon niedrigen Einkaufspreis

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 9/2019.
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