1775 gelang es dem Weimarer Apotheker und Chemiker Wilhelm Heinrich Sebastian Buchholz, aus einem gebrauchten Folianten wiederverwertbares Papier herzustellen. Er benutzte dafür Bleicherde, weißen Ton und Pottasche. Auf den recycelten Blättern wurde die "Erfurter gelehrte Zeitung" gedruckt. Heute lesen wir Pressetexte und Bücher auch auf dem Tablet, schreiben E-Mails statt Briefen, senden Grüße via Instagram statt per Postkarte; viele Unternehmen archivieren Akten als Dateien. Obwohl die Gesellschaft zunehmend digitalisiert ist, steigt allerdings in Deutschland der Papierverbrauch. Pro Kopf liegt er bei 250 Kilogramm, er ist damit knapp achtmal so hoch wie 1950. 

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 12/2019.
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