Die Radfahrer haben die Macht übernommen in Amsterdam. Die Straße gehört ihnen. Auch die Brückengeländer, die Laternen und die Bäume. Eigentlich alles, woran sich ein Rad ketten lässt. Mehr als 60 Prozent aller Wege zur Arbeit oder Schule werden mit dem Rad zurückgelegt. Gerade einmal jeder fünfte Weg mit dem Auto. Am gesamten Verkehr der Stadt beträgt der Anteil des Fahrrads bereits 36 Prozent.

Amsterdam. Das sind Grachten, schmale Häuser und Museen. Anne Frank, Rembrandt und Vincent van Gogh. Aber auch: Sex, Bier und Coffeeshop. Durch die engen Schluchten der Altstadt sausen die Radfahrer, schlurfen die Fußgänger und schleichen nur wenige Autos. Das liegt an der Verkehrspolitik der Stadt: Radfahrer sollen es möglichst einfach haben, Autofahrer möglichst schwer.

Warum traut sich Amsterdam, wovor sich deutsche Städte wie Berlin, München oder Hamburg noch drücken? Die Autos aus der Stadt zu drängen. Und was geschieht eigentlich, wenn man den Radfahrern die City überlässt?

Luca Bertolini ist

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