Im Kinofilm "Zoros Solo" spielt Andrea Sawatzki die Leiterin eines Knabenchors, die es mit einem kleinkriminellen Flüchtlingsjungen aus Afghanistan zu tun bekommt. Der 13-jährige Zoro ist der Schrecken seiner Umgebung, er terrorisiert seine Mitschüler und die Erwachsenen – doch er kann auch wirklich schön singen. Der Film erzählt die Geschichte einer unfreiwilligen Annäherung zwischen Chorleiterin und Problemkind.

SPIEGEL: Sie spielen eine Bildungsbürgerin, die sich abfällig über die Kulturlosigkeit von Flüchtlingen auslässt. Warum reizte Sie das?

Sawatzki: Dieser Flüchtlingsjunge ist ein absolutes Miststück - kriminell und vorlaut. Die Chorleiterin mag weder Kinder noch Flüchtlinge. Als sich die beiden begegnen, ist Großkampf angesagt. Derbe Sätze fallen. Das Drehbuch spielt raffiniert mit Klischees, es beschönigt nicht, und ich war gespannt darauf, ob das funktioniert. Hat geklappt.

SPIEGEL: Sprechen Sie im Film nur aus, was viele Menschen hierzulande ohnehin denken? 

Sawatzki: Ich befürchte,

Lade...

Gutes lesen. Mehr verstehen.

Sie haben keinen Zugang? Jetzt gratis testen!

  • Jeden Tag mehr Durchblick: Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe auf SPIEGEL ONLINE zu Themen, die unsere Gesellschaft bewegen, von Reportern in aller Welt.
  • Dazu die digitale Ausgabe des wöchentlichen Magazins.
  • Einmal anmelden, überall nutzen – mobil, Web, Tablet, auf allen Ihren Geräten.
  • Flexible Laufzeit, jederzeit online kündbar
Hinweis

SPIEGEL+ kann in Ihrer App leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle App-Version oder wechseln Sie auf die mobile Website m.spiegel.de, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann in Ihrem Browser leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle Version Ihres Browsers oder wechseln Sie zu einem anderen aktuellen Browser, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann auf Ihrem Gerät leider nicht angezeigt werden. Bitte aktualisieren Sie, wenn möglich, Ihr Betriebssystem. Vielen Dank!