SPIEGEL: Frau Kramp-Karrenbauer, Ihr Konkurrent um den CDU-Vorsitz, Jens Spahn, fühlt sich von Ihnen persönlich verletzt. Sie hätten die Ehe, die er mit seinem Partner eingegangen ist, in einem Atemzug mit Inzest und Polygamie genannt.

Kramp-Karrenbauer: Ich kann verstehen und auch nachfühlen, dass das Thema für ihn und die Betroffenen höchst persönlich und auch sehr emotional ist.

SPIEGEL: Sie haben gesagt, wenn die Ehe für alle erst einmal eingeführt sei, dann werde sich bald die Frage stellen, ob nicht auch Geschwister heiraten dürfen. Das ist schon eine sehr gewagte These, um es milde zu sagen.

Kramp-Karrenbauer: Die Äußerung liegt Jahre zurück, und ich habe Jens Spahn schon damals angesprochen und ihm erklärt, dass ich ihn in keiner Weise verletzen wollte.

SPIEGEL: Hätten Sie gedacht, dass der Kampf um den CDU-Vorsitz so schnell persönlich wird?

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 47/2018.
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