Der Name war nur Insidern bekannt – etwa im US-Außenministerium, das 1996 ein Merkblatt verfasste zu Osama Bin Laden und seiner "Islamischen Heils-Stiftung" Qaida. Dann kam der 7. August 1998: Zwei Autobomben explodierten vor den US-Botschaften in Daressalam, Tansania und Nairobi, Kenia. Es gab mehr als 200 Tote und mindestens 4500 Verletzte. 

Dieses Ausmaß war neu und schockierend. Aber nicht überraschend.

Eine Studie für das US-Verteidigungsministerium ("Terror 2000") hatte schon 1994 Anschläge mit vielen Opfern vorausgesagt, begangen von religiös motivierten Tätern. Die Studie wurde in US-Behörden mit Fachvorträgen bekannt gemacht. Es gab sogar Nachdrucke. Den vorhergesagten Horror ließ Bin Laden mit seinem ersten großen Anschlag 1998 Wirklichkeit werden. 

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