Am 4. Oktober wäre Dominik Freymuth fast verbrannt. In seinem Tesla war er in der Nähe seines österreichischen Wohnorts Walchsee von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt.

Das 102.000 Euro teure Model S stand innerhalb von Sekunden in Flammen. Als sein Ersthelfer ihm den Gurt lösen wollte, erinnert sich Freymuth, habe es eine "riesige Explosion" gegeben. Vor dem brennenden Wrack knickten dem 57-Jährigen dann die Beine weg. Minuten später war der Rettungshubschrauber unterwegs.

Als Freymuth 14 Tage später aus dem Krankenhaus entlassen wurde, waren seine drei Rippenbrüche und die Brustbeinquetschung für ihn kaum noch der Rede wert, aber ein Problem war immer noch da: sein Tesla. Ein Haufen Elend. Ein zerknittertes Ungetüm aus geschmolzenem Blech, grauen Sitzskeletten und angesengten Kabeln, unter dem die 600 Kilogramm schwere Lithiumbatterie ruhte, von der niemand genau weiß, welche giftigen Bestandteile sie enthält. Drei Tage lang musste das Wrack in einem gewässerten Spezialcontainer

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 48/2019.
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