Eigentlich könnte Karsten Schüßler-Bilstein ganz zufrieden sein. Seine Firma, die Bilstein Group, ist seit sieben Generationen im Familienbesitz. Das Unternehmen aus dem nordrhein-westfälischen Ennepetal fertigt Ersatzteile für fast alle europäischen Automarken: Rund 60.000 Teile – vom Ölfilter bis zur Lichtmaschine – können vom Lager am Stammsitz jederzeit in den Großhandel und die Werkstätten geschickt werden. Gut 2000 Mitarbeiter erwirtschaften rund 600 Millionen Euro Umsatz pro Jahr.

Doch Schüßler-Bilstein ist nicht zufrieden, er ist sauer auf die großen Autohersteller. Sie wollten Unternehmen wie seines aus dem Markt drängen – mit unlauteren Methoden. "Seit Jahren missachten die Konzerne europäisches Recht, um sich Vorteile im Ersatzteilgeschäft zu verschaffen", sagt Schüßler-Bilstein.

Es geht darum, dass die Autobauer Ersatzteile, die sie in vielen Fällen gar nicht selbst herstellen, als "Originalteile" deklarieren und teuer an Werkstattkunden verkaufen. Gleichzeitig machen sie es Ersatzteilherstellern

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 38/2019.
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