Es war glühend heiß am vergangenen Samstag im Zentrum der spanischen Hauptstadt. Und trotzdem fanden sich Zehntausende Frauen, Männer und Kinder vor dem Rathaus ein, um gegen den Bürgermeister zu demonstrieren, der gerade mal vor zwei Wochen sein Amt angetreten hat. Das hatte es noch nicht gegeben: Mit seiner ersten Maßnahme hat er diesen Protest ausgelöst, als er de facto rückgängig machte, was seine Vorgängerin erkämpft hatte, nämlich die Verbannung von luftverschmutzenden Privatfahrzeugen aus dem Herzen Madrids und damit bessere Lebensqualität für die Anwohner. Fast eine Viertelmillion Madrilenen unterschrieben ein Manifest auf der Internetseite von Change.org, um das Projekt von "Madrid Central" doch noch zu retten.

Die EU-Kommission war es gewesen, die mit der Androhung einer hohen Geldstrafe in der spanischen Hauptstadt Madrid den Anstoß gab, endlich zu handeln. Die Grenzwerte für Stickstoffoxide in der Luft wurden in ganz Spanien seit 2010 immer wieder in hohem Maße überschritten.

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