In etlichen Bundesländern protestieren Schüler online gegen die Aufgaben in den diesjährigen Abiturprüfungen – allein in Bayern unterzeichneten mehr als 60.000 Menschen eine Petition. Lewandowsky, 49, leitet die Fachabteilung Mathematik und Physik des Stark-Verlags in Hallbergmoos bei München. Seit 40 Jahren können sich Schüler mit den roten Büchern des Verlags auf Abschlussprüfungen vorbereiten. Sie finden darin Aufgaben aus den vorhergehenden Jahren samt Beispiellösungen, die Autoren nach Vorgaben der Bildungsministerien formuliert haben.

SPIEGEL: Herr Lewandowsky, wohl kaum jemand hat so viele Mathe-Abiturprüfungen gesehen wie Sie. Vor allem die Aufgaben aus Bayern stehen nun in der Kritik. Waren die wirklich so schwer?

Lewandowsky: Ich habe bisher noch nicht alle Aufgaben anschauen können – aber die von den Schülern bemängelten schon. Es handelt sich dabei um Aufgaben aus den Themenbereichen Wahrscheinlichkeitsrechnung und Analytische Geometrie.

SPIEGEL: Die Schüler kritisieren unter anderem,

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 20/2019.
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