Es gibt viele gute Gründe, auf keinen Fall sein eigenes Bier zu brauen. Einer davon ist, dass man nicht in die Nähe dieser Craftbeer-Schluffis gerückt werden möchte, die inzwischen an jeder Ecke eine eigene Kneipe mit Kleinstbrauerei im Industriedesign eröffnen, möglichst in einem Container. Bärtige Prachtkerle im Holzfällerhemd, die ihren wehrlosen Gästen eine Plörre vorsetzen, die nach vergorenem Himbeersirup schmeckt. Das Lieblingsadjektiv der Craftbeer-Fans heißt "hopfig", am zweitliebsten mögen sie "malzig". Und ihre Gespräche drehen sich ausschließlich um die Frage, ob man mehr auf IPA steht oder auf IPL, also India Pale Ale oder India Pale Lager. Der Unterschied? Keine Ahnung.

Maximale Unkenntnis, maximales Desinteresse an den Segnungen des „Homebrewings“, wie der Kenner sagt – zugegeben, das sind keine optimalen Vorraussetzungen, um das Bierbrauen im Wohnzimmer selbst auszuprobieren. Dabei scheint es ein echter Trend zu sein; im Internet werden Brausets aller Preisklassen angeboten.

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