Jeder kennt sie aus seiner Schulzeit: diese Schwätzer unter den Klassenkameraden, die sich von Jahrgangsstufe zu Jahrgangsstufe lavieren, zu viel reden und nur wenig lernen, die ihren Mitschülern auf die Nerven gehen, aber am Ende irgendwie durchkommen.

Die deutsche Schulpolitik war bis zur Jahrtausendwende vor allem Geschwätz. Kluge Forscher hatten längst durchschaut, dass etwas falsch läuft mit dem Unterricht in Deutschland, doch die Politiker hörten nicht auf mit ihrem Gerede von den guten deutschen Schulen. Dann kam, im Jahr 2001, die erste Pisa-Studie. Sie war ein Schock. Die Deutschen erfuhren, dass ihre Schüler im internationalen Vergleich nicht mal zum Mittelmaß gehörten.

Nun erscheint eine neue Pisa-Studie. Schüler haben sich wieder den Aufgaben und dem Vergleich gestellt, sie haben sich vermessen lassen. Das ist heute eine Selbstverständlichkeit. Die aktuelle Pisa-Studie ist bereits die siebte, alle drei Jahre wird getestet; daneben gibt es viele weitere standardisierte Untersuchungen.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 49/2019.
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