Von Ullrich Fichtner, Simon Hage, Martin Hesse, Gerald Traufetter und Bernhard Zand

Im VW-Werk von Zwickau, zehn Kilometer nördlich der Stadt, wo die Ortschaften Schlunzig, Mosel und Wulm heißen, wird in einer Woche, am 4. November, Geschichte geschrieben. Wer die mit blauen Rolltoren verschlossene Halle in jüngster Zeit besuchen durfte, betrat eine geheime Welt, ein verstecktes Industrielabor, zu dem nur wenige VW-Mitarbeiter Zugang hatten. Orangefarbene Roboter spulten im "Ghost Run", im Testbetrieb, ihre hochkomplexen Programme ab, und gemeinsam fertigten Menschen und Maschinen jeden Tag acht Elektroautos namens ID.3, zur Probe. Nun beginnt, am 4. November, die Serienproduktion. Und es ist, je nach Perspektive, der Beginn oder das Ende einer Epoche.

1500 Elektro-Volkswagen sollen in Sachsen künftig täglich vom Band laufen, insgesamt 330.000 Fahrzeuge jedes Jahr, im dann, laut VW, "größten und leistungsfähigsten Elektroautowerk Europas". Das neue Auto ID.3, kompakte Mittelklasse, soll nach

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 44/2019.
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