"Ich würde mir wünschen, dass wir eine wirklich gemeinsame Nationalhymne hätten", hat der Thüringer Ministerpräsident der "Rheinischen Post" verraten. Und bedauert: "Bisher hat dieser Wunsch leider immer nur für empörte Aufregung gesorgt."

Zwar wurden die bundesdeutschen Hymnendebatten von 1952 und 1991 eher nüchtern brieflich zwischen Bundespräsidenten und Kanzlern geklärt, aber es stimmt ja: So ein wenig empörte Aufregung wäre eine schöne Sache im ostdeutschen Landtagswahlkampf. Zumal die aktuelle Hymne unbestreitbare Akzeptanzprobleme hat. Manche wollen nicht mitsingen, was insbesondere jenen aufstößt, die gern die falsche Strophe schmettern.

"Vielleicht gibt es etwas ganz Neues, einen neuen Text, der so eingängig ist, dass sich alle damit identifizieren können und sagen: Das ist meins", visioniert Ramelow. Da kommt einem gleich "Deutschland" in den Sinn, der neue Titel der Band Rammstein, zurzeit Deutschlands erfolgreichster Musikexport: "Deutschland, deine Liebe / Ist Fluch und Segen / Deutschland,

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 20/2019.
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