Wer ist schuld an Boeings 737-Desaster? Die Antwort lautet: Airbus. Am 1. Dezember 2010 verkündete Boeings Erzkonkurrent, seinem Bestseller A320 neue Triebwerke und ein paar andere Modernisierungen zu verpassen. Ab 2016, so versprach der europäische Luftfahrtgigant, würde der A320neo den Airlines zur Verfügung stehen – und zwar als herausragend sparsamer und leiser Herausforderer der Boeing 737.

Die Boeing-Manager setzte das unter Zugzwang. Eigentlich hatten sie vor, die schon seit 1968 fliegende 737 auslaufen zu lassen und durch ein komplett neu entworfenes Flugzeug zu ersetzen. Das allerdings hätte bis zu zehn Jahre gedauert und sehr viele Milliarden Dollar gekostet. Währenddessen hätte Airbus mit dem A320neo der US-Firma weitere Marktanteile bei den Kurz- und Mittelstreckenjets abgejagt.

Die Boeing-Chefs entschieden daher, ihr altes Schlachtross 737 noch einmal einer Verjüngungskur zu unterziehen.

Seinen Ingenieuren gab der US-Konzern nun wahre Wunder auf. Sie sollten das besonders sparsame

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 12/2019.
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